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12.01.2021

Regio 144 blickt auf ein Rekordjahr zurück

Seit der Corona-Pandemie rücken die RettungssanitäterInnen und Notärzte von Regio 144 oft mit Maske aus. Bild: ZVG / Regio 144 Rettung
Der auch im Linthgebiet aktive Rettungsdienst Regio 144 wurde 2020 erstmals über 7'000 Mal aufgeboten. Diese Rekordzahl ist teilweise auf Transporte von Corona-Infizierten zurückzuführen.

Regio 144 mit Sitz in Rüti ZH stellt die rettungsdienstliche Versorgung des Zürcher Oberlands sowie des Linthgebiets sicher. Seit seiner Gründung 2007 verzeichnet das Unternehmen jedes Jahr einen Anstieg der Einsatzzahlen.

2020 betrug die Zunahme gegenüber dem Vorjahr exakt 400 Einsätze, wie Regio 144 mitteilt. Es sei das grösste Plus seit zehn Jahren. Insgesamt rückte der Dienst letztes Jahr 7'353 Mal aus: 30 Prozent der Einsätze – rund 2'200 Fälle – betrafen das Linthgebiet, 70 Prozent das Zürcher Oberland, die übrigen Fälle angrenzende Gebiete.

Zunahme direkt und indirekt wegen Corona

Mitverantwortlich für das grössere Einsatzvolumen waren die Transporte von Corona-Infizierten, die akut an verstärkten Symptomen litten und deswegen ins Spital gebracht wurden. Das Phänomen war bei der zweiten Welle deutlich ausgeprägter, laut Regio 144 waren es allein im November und Dezember 345 PatientInnen.

Im Sommer sorgte Corona dafür, dass die Menschen mehr in der Region und weniger im Ausland unterwegs waren. Dies bedeutete auch mehr medizinische Notfälle (z.B. Herzinfarkte, Schmerzen, Unfälle) und daher mehr Einsätze.

Regio 144 ist auf Corona gut vorbereitet

Gegenüber der Linth-Zeitung versichert Martin Kuhn, Geschäftsleiter von Regio 144, dass seine Einsatzkräfte gut gerüstet seien, auch hinsichtlich Corona. Im Oktober 2019 habe man angesichts des jährlichen Steigerungstrends die Anzahl Fahrzeuge aufgestockt, was sich nun früher als erwartet ausgezahlt habe. Wenn sich die Pandemie-Lage verschärfen sollte, habe man ein entsprechendes Konzept bereit.

Redaktion Linth24