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Rapperswil-Jona
19.03.2021
19.03.2021 13:27 Uhr

Geschmacksveränderung im Trinkwasser von Rapperswil-Jona

Die mögliche geschmackliche Veränderung des Trinkwassers wird Ende März 2021 wieder verschwinden.
Die mögliche geschmackliche Veränderung des Trinkwassers wird Ende März 2021 wieder verschwinden. Bild: GesundmitGenuss
Aufgrund der Umbauung der Filteranlage Mühlehölzli in Stäfa kann sich der Wassergeschmack in einigen Gebieten der Stadt RJ vorübergehend verändern. Die Qualität bleibt jedoch gleich.

Die Wasserversorgung Rapperswil-Jona bezieht rund 15 bis 20 Prozent des Leitungswassers über die Gruppenwasserversorgung Zürcher Oberland (GWVZO). In deren Netz werden zurzeit Sanierungsarbeiten durchgeführt: Die Filteranlage Mühlehölzli in Stäfa wird umgebaut.

In dieser Filteranlage durchläuft das Wasser aus dem Zürichsee mehrere Reinigungsstufen, unter anderem eine Reinigung mit dem Sauerstoff-Molekül Ozon. Diese Ozonanlage fällt im Rahmen der Sanierungsarbeiten aus. Damit die Wasserqualität unverändert hoch bleibt, wurde dafür der Chlorgehalt leicht erhöht.

Konstante Überwachung der Wasserqualität

Diese Massnahme kann dazu führen, dass sich der Geschmack des Leitungswassers verändert. Im konkreten Fall betrifft dies neben mehreren Gemeinden im Zürcher Oberland auch die «Obere Zone West» in Rapperswil-Jona, der unter anderem die Gebiete Lenggis, Meienberg, Tägernau, Johannisberg und Bollwies angehören. Diese Zone wird mehrheitlich mit Wasser der GWVZO versorgt.

Die Qualität des Trinkwassers bleibt dabei einwandfrei und sämtliche gesetzlichen Vorgaben werden deutlich eingehalten. Der Chlorgehalt steigt auf lediglich einen Zehntel des gesetzlichen Höchstwerts. Die Wasserqualität wird während der Sanierungsarbeiten von der GWVZO, von den zuständigen Behörden des Kantons Zürich sowie von der Wasserversorgung Rapperswil-Jona besonders eng überwacht. Auch der Trinkwasserinspektor des Kantons St. Gallen ist informiert.

Keine gesundheitliche Gefährdung

Das Wasser kann somit uneingeschränkt und ohne Abkochen getrunken und genutzt werden. Es besteht keine gesundheitliche Gefährdung. Die Sanierungsarbeiten dauern voraussichtlich noch bis Ende März 2021. Danach wird auch die geschmackliche Veränderung verschwinden.

Wasserversorgung Rapperswil-Jona