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22.01.2020
22.01.2020 16:33 Uhr

72 Stunden Jubla-Einsatz im Linthgebiet

Teilnehmerinnen der Aktion 72 Stunden in Uznach bemalen Latten für einen Zaun.
Die Jungwacht Blauring Gruppen aus der Region Linth haben vom 16.- 19. Januar 2020 in 72 Stunden vielfältige gemeinnützige oder nachhaltige Projekte umgesetzt.

Wie 20'000 Kinder und Jugendliche aus der ganzen Schweiz haben sie sich innerhalb der Aktion 72 Stunden für das gemeinnützige Engagement eingesetzt und Ziele der Agenda 2030 praktisch umgesetzt.

Über 3'000'000 Stunden werden jährlich von über 9'000 Leitenden aus Jungwacht und Blauring (Jubla) geleistet – unzählige weitere Freiwillige engagieren sich für andere sinnvolle Projekte und Institutionen. Aber damit ist noch nicht genug: alle fünf Jahre wird einen Gang höher geschaltet. Nämlich dann, wenn die Aktion 72 Stunden ansteht. Die Idee ist so einfach wie bestechend: Innerhalb von genau 72 Stunden setzen Jugendgruppen in der ganzenSchweiz eigene gemeinnützige und innovative Projekte um. Der Kreativität sind dabei keineGrenzen gesetzt!

Grosses im Kleinen bewirken

Jungwacht Blauring SG/AI/AR/GL war mit fünf Projekten an der grössten Freiwilligen-Aktionder Schweiz beteiligt. Diese 72 Stunden waren für viele Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene aber nicht nur Freiwilligenarbeit – sie waren ein aussergewöhnliches Abenteuer,das Engagement, Teamarbeit, Gemeinschaft und Nachhaltigkeit ins Zentrum stellt. Dies galtfür die teilnehmenden Kinder und Jugendlichen von Jungwacht und Mägs Schmerikon, derJubla Uznach und der Jubla Eschenbach, sowie für die zwei anderen teilnehmenden Gruppen aus diesem Jubla-Kanton. Die Kantonsleitung SG/AI/AR/GL schuf in St. Gallen einen Ortder Begegnung. Der Blauring Balgach renovierte den Jugendtreff und verarbeitete alte Kleidung zu praktischen Einkaufstaschen.

Kinder der Jubla Eschenbach kochen ein nachhaltiges Menu.

Engagement für die Mitmenschen

Die Jubla-Gruppen in der Region Linth konzentrierten sich in den 72 Stunden auf gemeinnützige Aspekte. Die Jubla Uznach hat zusammen Zopftiere gebacken und diese gratis im Altersheim und vor der Migros verteilt. Nach einer aufregenden Übernachtung erstellten sie einenbunten Zaun für den Platz beim Begegnungszentrum Uznach und Vogelhäuschen für in denlokalen Wald. Damit schlossen sie das Projekt 72 Stunden mit einer nachhaltigen Aktion ab, diedie Artenvielfalt in der Schweiz fördert.

Jungwacht und Mägs Schmerikon hingegen förderten den Austausch in Schmerikon. Mit demBau einer Winterbar boten sie einen Treffpunkt für jede und jeden. Die Bar wird nun sogar anden drei folgenden Samstagabenden für Interessierte ab 16 Jahren geöffnet.

OM