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Kanton
15.01.2021
15.01.2021 16:55 Uhr

Wegen dem Schnee: Wald nicht betreten

Im Wald besteht aufgrund der grossen Schneemasse die Gefahr von umstürzenden Bäumen oder herabstürzenden Ästen. Bild: Linth24
Aufgrund der grossen Schneefälle ist die Bevölkerung gebeten, den Wald und Waldrand bis auf Weiteres nicht zu betreten. Im Kanton St.Gallen gilt Gefahrenstufe 4 - 5.

Die ungewöhnlich grossen Schneefälle führen zu einer grossen Gefahr von abbrechenden Ästen und umstürzenden Bäumen. Dementsprechend ist es gefährlich, sich im Wald, am Waldrand oder unter Bäumen aufzuhalten. Mit Schnee beladene Äste können abbrechen und herunterfallen. Zudem können ganze Bäume auf Strassen und Wege stürzen. Umgestürzte, abgebrochene und hängende Bäume sind lebensgefährlich. Sie können enorme Spannungen aufweisen. Ein Schnitt am falschen Ort kann verheerende Auswirkungen haben. Sie dürfen daher nur von forstlich ausgebildeten Fachpersonen geräumt werden. 

Wald nicht betreten

Die Ortsgemeinde Rapperswil-Jona als grosse Waldeigentümerin empfiehlt der Bevölkerung dringend, den Wald und Waldrand bis auf Weiteres, also auch in den nächsten Tagen, nicht zu betreten, bis der Schnee aus den Kronen heruntergefallen ist und eine Entlastung der Bäume stattgefunden hat.

Gefahrenstufe 4 bis 5

Im gesamten Kanton St.Gallen herrscht die Gefahrenstufe 4 von 5 aufgrund des Schnees und der Lawinensituation. Der Winterwunderwald sieht verlockend aus, auf einen Waldspaziergang ist aus Sicherheitsgründen zu verzichten.

Das Naturgefahrenportal des Bundes weist für den gesamten Kanton St.Gallen die Gefahrenstufe 4 von 5 «Grosse Gefahr» durch Schnee auf. Im südlichen Kantonsteil kommt zudem die Gefahrenstufe 4 von 5 aufgrund der Lawinensituation hinzu. Weitere Informationen dazu sind unter www.naturgefahren.ch und www.slf.ch zu finden.

Verhaltensempfehlungen

  1. Bei diesen Schneemengen den Wald und Bäume meiden. Es besteht eine grosse Gefahr von abbrechenden Ästen und umstürzenden Bäumen.
  2. Umgestürzte, abgebrochene und hängende Bäume sind lebensgefährlich. Sie dürfen nur von forstlich ausgebildeten Fachpersonen geräumt werden.
  3. Wildtiere und Vögel benötigen Ruhe vor menschlichen Störungen.
    Mehr Informationen dazu unter: www.sg.ch/news
Linth24/PD