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Benken
27.11.2020

Soziales Projekt «Bänggner helfen Bänggner»

Mit ihrem Projekt «Bänggner helfen Bänggner» unterstützen Cornelia Muther und der Kiwanis Club Benken-Linth bedürftige Familien und Menschen. Bild: Linth24
Kiwanis Club Benken-Linth unterstützt mit dem Projekt «Bänggner helfen Bänggner» bedürftige Familien und Menschen, die in Benken leben. Erfahren Sie mehr in diesem Interview.

Kiwanis ist eine weltweite, internationale und moderne Serviceorganisation von selbständigen Clubs. In der Schweiz sind fast 7’000 Mitglieder in 200 lokalen Clubs mit der Kiwanis-Idee verbunden. Nach dem Motto «Serving the children of the World» setzen sich die Clubs aktiv für das Wohl der Gemeinschaft, inbesondere von Kindern ein.

Der Kiwanis Club Benken-Linth ist Mitglied von Kiwanis International und hat seinen Sitz in Benken. Der Club unterstützt das Projekt «Bänggner helfen Bänggner». In einem Interview erklärt Mitglied Cornelia Muther ihr Projekt.

Interview mit Cornelia Muther

Was ist der Zweck von Bänggner helfen Bänggner?

Das Projekt unterstützt ganz gezielt Familien und alleinerziehende Frauen und Männer in Benken mit Lebensmitteln. Aber auch ältere Menschen welche, die finanzielle Situation betreffend, zwischen Tisch und Stühle fallen.

Was hat Dich auf diese Idee gebracht?

Ich habe in der Zeitung von KV-Lehrlingen gelesen, welche sich vor einem Laden aufgestellt und für randständige Lebensmittel erfragt hatten. Sie fragten die Personen beim Hineingehen, ob sie nicht ein haltbares Produkt zusätzlich kaufen würden, um es dann für die Randständigen zu spenden. So haben die Lehrlinge eine ganze Menge Lebensmittel an eine Organisation übergeben können, welche diese auf der Strasse den Randständigen verteilte. Ich fand das eine supertolle Idee und dachte, dass man so auch im Kleinen, im eigenen Dorf, wertvolle Unterstützung geben könnte.

Seit wann machst Du dieses Projekt?

Ich habe vor 8 Jahren, nach dem Lesen des Zeitungsartikels, damit angefangen Kontakte zu knüpfen. Da das Ganze im anonymen Rahmen ablaufen sollte, musste ich als erstes eine vertrauenswürdige Kontaktperson finden, welche als Vermittlerin dienen würde. Es ist heute noch so, dass ich nicht weiss, wer die gepackten Säcke bekommt. Aufgrund der Kontaktperson weiss ich aber, dass es die Menschen bekommen, welche es auch wirklich benötigen. 2013 war die erste Sammlung resp. Verteilung und es war ein riesen Erfolg. Seit diesem Zeitpunkt findet zweimal im Jahr eine Sammlung der Lebensmittel statt, welche ich dann in Säcke verpacke und durch die Kontaktperson den Betroffenen zukommen lasse. Ganz viele am Anfang angefragte Familien unterstützen noch heute das Projekt und bringen zu den abgemachten Sammeltagen die Lebensmittel. Diese Unterstützung und das Engagement ist einfach toll und nicht selbstverständlich.

Ist dies ein grosses Bedürfnis?

Ja, dass ist es. Es ist so, dass es einige Menschen auch in unserem Dorf gibt, welche finanziell eher bescheiden durchs Leben gehen müssen. So ein Sack voller Lebensmittel wird sehr geschätzt und bereitet Freude.

Erhältst Du viele Rückmeldungen?

Die Rückmeldungen bekomme ich via meine Kontaktperson. Ganz oft sind dies Dankeskarten, anonymisiert natürlich. Mir liegt dieses Projekt sehr am Herzen. Ich kann im Kleinen, Grosses bewirken. Und das im eigenen Dorf.

Der Kiwanis Club Benken-Linth unterstützt dieses sympathische Projekt seit mehreren Jahren, teilweise auch mit am Club-Abend selbstgebackenen Guetzli. Das war Corona bedingt dieses Jahr leider nicht möglich, deshalb hat er die Einkäufe mit einem Beitrag von Fr. 500.00 «gesponsert».

Weitere Infos zum Kiwanis Club finden Sie unter:

www.kcbenken-linth.ch

Kiwani Club Benken-Linth