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Eschenbach
28.12.2020

Felssturz im Aabachtobel: Video aus Gefahrenzone

Luftbild zum Felsabbruch im Aabachtobel. Der Wanderweg wurde dadurch komplett unterbrochen. Bild: ZVG / Gemeinde Eschenbach, Youtube
Die Gemeinde Eschenbach veröffentlicht ein Video zum Aabachtobel-Felssturz. Bis zu 14'000 Tonnen Material brachen ab. Der Wanderweg durchs beliebte Naherholungsgebiet bleibt bis auf Weiteres gesperrt.

Bereits im Februar 2020 ist es entlang des kantonalen Wanderwegs zu einem tonnenschweren Blocksturz gekommen.

In Absprache mit Fachexperten wurden Sicherheitsmassnahmen getroffen, sodass das Gebiet nach rund einem Monat wieder für die Öffentlichkeit freigegeben werden konnte.

Video der Gemeinde Eschenbach zur Situation im Aabachtobel im Dezember 2020.

Zwei Felsstürze allein im Dezember 2020

Am 10. Dezember 2020 wurde erneut ein tonnenschwerer Abbruch registriert, welcher Teile des Wanderwegs verschütteten. Das Gebiet wurde sofort gesperrt und erneut wurden Fachkräfte zur Lagebeurteilung beigezogen.

Nur drei Tage später – in der Nacht auf den 14. Dezember 2020 – ist zu einem noch massiveren Felssturz gekommen. Gemäss Schätzung der beigezogenen Geologen handelt es sich diesmal um 8'000–14'000 Tonnen Material, die ins Bachbett niedergegangen sind.

Der Wanderweg ist somit komplett unterbrochen und die Fachexperten können weitere Abbrüche nicht ausschliessen.

Wanderweg bleibt bis auf Weiteres gesperrt

Da die Situation nach wie vor instabil ist, wird das Gebiet bis Ende Januar 2021 beobachtet. Allfällige Sicherungsmassnahmen können erst beschlossen werden, wenn im Fels keine Bewegung mehr stattfindet.

Fussgänger sind dringlich angehalten, die Warnsignale zu beachten und das unsichere Gebiet nicht zu betreten. Wie lange der Weg gesperrt bleibt, ist aktuell noch unklar.

Gemeinde Eschenbach