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Leserbrief
Schmerikon
02.01.2026
02.01.2026 12:32 Uhr

Kein Verständnis für Tiefgarage

Anita Schönmann: «Die Gefahren beim Bau Tiefgarage sind nicht einschätzbar».
Anita Schönmann: «Die Gefahren beim Bau Tiefgarage sind nicht einschätzbar». Bild: zVg (Collage Linth24)
Dass Schmerikon dem Dorfplatz ein neues Bild geben möchte, kann Anita Schönmann verstehen. Für die Tiefgarage aber hat sie kein Verständnis. Wie viele andere auch, meint sie.

Anita Schönmann aus Schmerikon schreibt:

«Weshalb ein Loch ausheben vor den Mauern des alten, schützenswerten Schmerikon, zumal es aufgeschüttetes Land ist. Südlich der See, nördlich der Hang, Platzbedarf eingeengt zwischen Hauptstrasse und Bahn.

Die Gefahren dieses Tiefbaus sind weder einschätz- noch planbar. Was der Berg dahinter macht, oder das Absenken des Grundwasserspiegels der Umgebung bringt, lässt sich abschätzen, aber Garantien gibt es keine. Die Tiefgarage birgt aber unplanbare Kosten.

Steuergelder für Garagen

Die Sicherheit gegen Süden, wo See und Bahn sich bewegen, erfordert bautechnisch Aufwendungen, deren Kosten sich nur begrenzt berechnen lassen.

Und was ist der Sinn der Sache: Garagen für Anwohner, aber sollen die mit Steuergeldern finanziert werden?

Parkplatz für Einkäufer?

Schnell zum Brot oder Fleisch einzukaufen, dafür fährt man nicht in eine Tiefgarage, bei der einerseits die Einfahrt auf der falschen Strassenseite liegt, und anderseits die Normen nicht den heutigen Dimensionen der Autos entsprechen.

Preis-Leistung nicht vertretbar

Streichen wir die Tiefgarage, kann rechtzeitig mit der Korrektur der Strasse begonnen werden. Es wird auch möglich sein, mit wenig Aufwand die für den Einkauf erforderlichen Plätze überirdisch in die neue Gestaltung zu integrieren. Flanierzone wird eh das Gelände südlich der Bahn bleiben.

SBB könnte uns entschädigen

Im Projekt miteinbezogen ist ein Parkplatz im Seefeld Südquartier. Hier wäre könnte eine unterirdische Tiefgarage geplant und realisiert werden. Vielleicht verbunden mit Wohnungsbau darüber, der zur Finanzierung beiträgt.

Und die SBB könnte miteinbezogen werden, als Entgelt für die langen Wartezeiten, die wir vor dem Bahnübergang ausharren müssen.

Ob die Ortsansässigen über Monate beim Bahnhof eingeschränkt werden möchten, entzieht sich meiner Kenntnis. Aber ich weiss, dass viele Schmerkner den Sinn der Tiefgarage nicht verstehen.»

Anita Schönmann-Kriech, Schmerikon
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