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Sport
21.12.2021

Dominik Heller übernimmt Flames Mitte 2022

Der bisherige Assistent Dominik Heller (kl.) wird Nachfolger von Jukka-Pekka Kinnunen als Cheftrainer.
Der bisherige Assistent Dominik Heller (kl.) wird Nachfolger von Jukka-Pekka Kinnunen als Cheftrainer. Bild: Jona-Uznach Flames
Hinter den Kulissen arbeiten die Jona-Uznach Flames bereits eifrig an der nächsten Saison. Wichtigste Änderung: Ab Sommer 2022 übergibt Cheftrainer Jukka-Pekka Kinnunen an seinen Assistenten Dominik Heller.

Kinnunen möchte es nochmals als Spieler versuchen und hat deshalb angekündigt, den Trainerjob bei den Flames abgeben zu wollen. Bereits jetzt ist er als Spielertrainer im Einsatz und auch schon einen Skorerpunkt sammeln können. Ob er seine Karriere bei den Flames oder in Finnland fortsetzen wird, steht noch nicht fest.

Trotzdem mussten die Flames-Verantwortlichen für die nächste Saison einen neuen Chef hinter der Bande finden. Lange suchen mussten sie allerdings nicht, denn in Assistenztrainer Dominik Heller bot sich die ideale Lösung fast auf dem Silbertablett an.

Heller brauchte nach eigenen Angaben dann auch nicht lange zu überlegen, um die Anfrage von Daniel Hardegger – dem Verantwortlichen Leistungs- und Spitzensport der Flames – positiv zu beantworten. «Dieser Job interessiert mich schon seit längerem», erklärt er auf Anfrage. Dass er zeitlich mehr belastet sein wird als bisher, glaubt der künftige Cheftrainer nicht, im Gegenteil: «Bisher leitete ich das U18-Juniorenteam, war Assistent beim Herren-Eins und stand teilweise mehrere Stunden hintereinander in der Halle. Dies wird sich als Haupttrainer der Herren ändern.»

Nun haben die Flames-Verantwortlichen damit begonnen, einen neuen U18-Trainer zu suchen.

Mittelfristig zurück an die Spitze

Hellers Ziel für seine erste Saison als Herren-Trainer ist nicht der schnellstmögliche Aufstieg in die NLB – obwohl er die Gelegenheit natürlich gerne nutzen würde, wenn sie sich denn böte. Hauptziel ist jedoch, die noch sehr junge Mannschaft technisch und taktisch weiterzubringen. «Erfahrungen sammeln und zusammen wachsen», fasst Heller zusammen.

Mittelfristig könne man sich dann wieder nach vorne orientieren und vielleicht sogar den Aufstieg in die NLB anstreben – zum Hauptteil mit eigenen Spielern und nur wenigen auswärtigen Verstärkungen. Wenn sich aber die Gelegenheit ergeben sollte, ehemalige Flames-Spieler zurückzuholen, würden Heller und sein Team sicher nicht nein sagen. «Wir werden uns jedoch kaum aktiv auf die Suche nach ehemaligen NLA-Spielern oder Ausländern machen.»

Lakers als mögliches Vorbild für nachhaltige Entwicklung

Heller kann seine Vorfreude auf den neuen Trainerjob nicht verbergen und gesteht: «Manchmal erwische ich mich dabei, wie ich bereits erste Planungen vornehme». Dabei verfolgt der bekennende Fan der Rapperswil-Jona Lakers deren Entwicklung in den letzten Jahren sehr genau.

Er könne sich eine solch nachhaltige Entwicklung wie dort auch für die Jona-Uznach Flames vorstellen. «Die Spieler möchten und sollen heutzutage mitreden können, wenn es um Planungen oder Spielsysteme geht. Am Schluss sollte dann aber doch der Trainer das letzte Wort haben.»

Pascal Spalinger, Jona-Uznach Flames