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Kanton
15.02.2021

Ärzte und Wissenschaft fordern Lockdown-Stop

Es gebe keine ausreichende medizinisch wissenschaftliche Grundlage, welche die aktuellen Massnahmen rechtfertigen würden. Bild: toggenburg24/Web/freie Nutzung
1000 Gesundheits-Mitarbeitende, Ärzte und Persönlichkeiten fordern den Bundesrat auf, das Corona-Regime zu beenden, denn es rufe «unermessliche» Schäden hervor und bringe nichts. Von Bruno Hug

Der 38-seitige, offene Brief von über 1000 Ärzten, Wissenschaftlern, Angehörigen der Gesundheitsberufe und Persönlichkeiten vom 10. Februar an die Bundes-, National-, Stände- und Regierungsräte und Kantonsärzte hat es in sich. Die im Verein Aletheia – «Medizin und Wissenschaft für Verhältnismässigkeit» – vereinigten Ärzte schreiben: «Was wir in unserem beruflichen Alltag erleben, deckt sich vielfach nicht im Ansatz mit den angsteinflössenden Berichten von Medien und Behörden. Wenn es eine Pandemie von derart apokalyptischem Ausmass gäbe, wären die Konsequenzen ganz anderer Natur.»

Bundesrat gefährdet Gesundheitswesen

Der Verein schreibt weiter: «Was wir erleben», ist widersprüchlich, wissenschaftlich nicht nachvollziehbar und «staatsrechtlich» nicht legitim. Die verordneten Massnahmen würden «die Qualitäts- und Sicherheitsansprüche im Gesundheitswesen gefährden» und den Personalmangel noch «verschlimmern». Der Eingriff in die ärztliche Hoheit «zwinge viele Ärzte gegen ihre ethischen und ärztlichen Grundsätze zu handeln».

Verantwortung für Kollateralschäden

Der Verein von Ärzten und Wissenschaftlern hält weiter fest, die Politik würde mit ihren Corona-Massnahmen «die Verantwortung» für die «unermesslichen Kollateralschäden», hervorgerufen durch die verordneten Corona-Massnahmen, tragen. Dies betreffe «auch die schier irreparable Spaltung der Gesellschaft, die Diffamierung von Andersdenkenden und den Ausschluss der Bevölkerung aus dem Meinungsbildungsprozess».

Parlamentarier missachten Verpflichtung

Regierungsrat und Ständerat würden ihrer «überfälligen staatsrechtlich-institutionellen Verpflichtung zur Oberaufsicht gegenüber dem Bundesrat nicht nachzukommen». Die Bundesversammlung habe es «unterlassen, die Grundlagen und die Wirksamkeit der Corona-Massnahmen einer unabhängigen, kritischen und wirksamen Kontrolle zu unterziehen».

Forderungen von Ärzten und Fachleuten

«In Anbetracht der gigantischen ökonomischen Schäden von 138 Milliarden Franken und den unermesslichen negativen psychosozialen Auswirkungen durch die Corona-Massnahmen, fordert der über 1000 Mitglieder zählende Verein

  • eine öffentliche, transparente politische Diskussion über Corona, die Aufnahme kritischer Stimmen und eine neutrale Information durch die Medien.
  • eine sofortige Aufhebung jeglicher Zensur der Beiträge kritisch eingestellter Experten und ein sofortiges Ende der Panik-Berichterstattung von BAG, Task Force, Politik und der Medien.
  • eine Neuorientierung unter Berücksichtigung der Verhältnismässigkeit aller Massnahmen unter Einhaltung demokratischer Rechtsstrukturen, «denn wir haben nie eine wirkliche Notlage gehabt». Die heutigen Massnahmen schaden der öffentlichen Gesundheit mehr als sie nützen, auf ökonomischer, physischer, geistiger und emotionaler Ebene.

Keine wissenschaftliche Grundlage

Weiter schreibt der Verein, es gebe «keine ausreichende medizinisch wissenschaftliche Grundlage, welche die aktuellen Massnahmen rechtfertigen» würden. Qualitativ hochstehende Studien von weltweit hochqualifizierten Wissenschaftlern würden von «Entscheidungsträgern und Medien systematisch ignoriert und teils zensuriert». Dies verhindere eine objektive Meinungsbildung der Bevölkerung und eine kritische Bewertung der angeordneten Massnahmen.
Die Kollateralschäden hätten mehr negative und tödliche Auswirkungen als die Zahl der Corona-Opfer, die gerettet werden.

Unkalkulierbare Konsequenzen

«Die psychosozialen und gesundheitlich schädigenden Konsequenzen sind unkalkulierbar und die Vernichtung von Betrieben mit existentieller Bedrohung von Menschen» werde ins Kalkül einbezogen. Die repressive Politik stehe im Gegensatz zu Grundsätzen der Prävention von Krankheiten, nämlich:

  • Die Stärkung des Immunsystems durch einen Lebensstil mit individueller Bewegung und die Förderung der sozialen Bindungen.
  • Die Sicherung einer optimalen Betreuung betagter Menschen, ohne diese «wie Gefangene einzusperren».
  • Vermehrte Investitionen in das Gesundheitssystem, insbesondere in die Bedürfnisse der Pflege, um den heutigen Anforderungen gerecht zu werden.

In keinem Verhältnis zur Bedrohung

«Gesundheit» sei gemäss WHO (Weltgesundheitsorganisation der UNO) «ein Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens». Die Politik habe die Pflicht, diese Menschenrechte zu beachten. Im Gegensatz dazu würden die jetzigen Massnahmen «in hohem Masse gegen die Gesundheit der Menschen und Menschenrechte verstossen» und stünden in keinem Verhältnis zur Bedrohung durch das Virus.

Zusammengefasste Forderungen

Der von 1000 Ärzten, Wissenschaftlern, Berufstätigen im Gesundheitsbereich und Persönlichkeiten unterzeichnete offene Brief an den Bundesrat und alle Parlamentarier des Landes fordert die sofortige Aufhebung aller restriktiven Massnahmen, weil:

  1. die Verhältnismässigkeit zur realen Bedrohung nicht gegeben ist;
  2. das SARS-CoV-2 nie die Gefährlichkeit gezeigt hat, wie von manchen Viro- und Epidemiologen behauptet wurde. Es verhält sich im saisonalen Verlauf wie die Grippeviren, darunter auch das Coronavirus im Jahr 2003;
  3. nie die vorhergesagten Todeszahlen erreicht wurden;
  4. unter Einbezug der demografischen Veränderungen in der Altersstruktur im Vergleich zu den letzten 10 Jahren keine signifikante Übersterblichkeit besteht;
  5. die Spitäler in ihrer Gesamtheit nie an ihre Grenzen stiessen und punktuelle Überforderungen hausgemacht und nicht auf das Coronavirus abzuschieben sind;
  6. die Intensivstationen eine 75%-ige Belegung nur sporadisch und lokal leicht überschritten haben;
  7. die restriktiven Massnahmen (Lockdown) keinen nachweislichen Einfluss auf das Infektionsgeschehen haben;
  8. zur Identifikation von «Infizierten der absolut untaugliche PCR-Test angewendet wird», mit dem keine Infektion mit einem ansteckungsfähigen Virus nachgewiesen werden kann;
  9. der PCR-Test «aufgrund seiner Untauglichkeit enorm falsche und hohe positive Resultate erzielt» und auf dieser Basis «unermesslich schädigende Massnahmen ergriffen werden»;
  10. für eine Beziehung von positiven Tests mit der Gefährlichkeit des Virus die wissenschaftliche Basis fehlt;
  11. das Virus mit hoher Wahrscheinlichkeit mit einem Impfstoff nicht ausgelöscht werden kann, da es schnell mutiert und man ihm immer hinterherrennt – wie bei allen Grippeviren;
  12. man bei der Entwicklung des Impfstoffes gegen Corona wichtige Schritte zu Sicherheit und Wirksamkeit ausgelassen hat;
  13. eine Neuentwicklung einer Impfung, die in der Regel 8 bis 15 Jahre dauert, auf ein Jahr zusammengestaucht wurde, womit man zu wenig über Wirksamkeit und Nebenwirkungen weiss und somit eine «Black-Box» ist;
  14. es sich, aufgrund mangelnder Sorgfalt bei der Impfstoff-Entwicklung und bei der Impfkampagne, um einen strafrechtlich relevanten Feldversuch an Menschen handelt;
  15. und die Kommunikation auf Wissenschaftlichkeit beruhen soll und Angst- und Panik-Mache sowie die beleidigenden Aussagen gegenüber Andersdenkenden zu unterlassen sind.

30 Seiten Fakten: Massnahmen mehr schädlich als nützlich

Ab Seite 8 beschäftigt sich der Bericht des Vereins «Medizin und Wissenschaft für Verhältnismässigkeit» zu den relevanten Bereichen der «wissenschaftlich fragwürdigen» Corona-Pandemie. Linth24 publiziert aus den einzelnen Themen das jeweilige Fazit.

1. Vorhersage mit Millionen Toten ist falsch (Seite 9)
Fazit: Aufgrund der Abschwächung der Kriterien für eine Pandemie durch die WHO im Jahr 2009 wurde die wissenschaftlich fragwürdige Pandemie von SARS-CoV-2 ausgerufen. Die prognostizierte Sterblichkeitsrate war eine massive Überschätzung. Der unzulängliche wissenschaftliche Umgang mit den Daten und die Medien führten zur Panikstimmung.

2. Verlauf von SARS-CoV-2 (Seite 10)
Fazit: Die SARS-CoV-2 Viren verhalten sich im jahreszeitlichen Verlauf gleich wie die schon bekannten Grippeviren.

3. PCR-Test: Fallzahlen sind falsch (Seite 11)
Fazit: Der RT-PCR-Test ist ungeeignet für die Diagnosestellung einer Krankheit und darf nur für wissenschaftliche Zwecke verwendet werden. Dies ist auf jedem Entnahme-Kit vermerkt. Mittels Test können keine intakten Viren nachgewiesen werden, welche ansteckungsfähig sind. Positiv getestete Personen dürfen daher nicht als krank oder infektiös gezählt werden. Die durch die Tests generierten Fallzahlen sind falsch.

4. Ct-Wert bis 97 % falsch (Seite 16)
Fazit: Es gibt in der Schweiz kein Standardverfahren in der Anwendung des PCR-Tests. Die Amplifikationsrate (Ct-Wert) kann bis zu 45-fach betragen, anstatt höchstens 25-fach. Je höher dieser Wert, desto höher ist die Zahl der falsch positiv Getesteten, und zwar bis über 97%. So entsteht eine vielfach zu hohe Anzahl von Infizierten, Erkrankten und Todesfällen.

5. Lockdown: Kein nachweisbarer Effekt (Seite 17)
Fazit: Im Ländervergleich erkennt man keinen Effekt der Massnahmen auf die Ausbreitung des Virus. Spanien und die Schweiz mit wesentlich restriktiveren Massnahmen haben im Herbst mehr Todesfälle zu beklagen als Schweden mit milden Restriktionen. Die in Schweden im Frühling beobachtete höhere Sterberate betraf hauptsächlich die Alters- und Pflegeheime.

6. Willkürlicher Re-Wert: (Seite 18)
Fazit: Die Reproduktionszahl (Re-Wert) gibt an, wie viele Menschen ein Infizierter ansteckt. Der Re-Wert = 1 bedeutet, dass ein Virusträger im Schnitt eine Person ansteckt. Bei unter 1 wird die Ausbreitung des Erregers gehemmt. Bei über 1 nimmt sie zu. Eine Berechnung des Re-Werts ist schwierig bis unmöglich, da er von verschiedenen Informationen abhängt, z. B. von der Anzahl Tests: Je mehr getestet wird, desto höher ist der Re-Wert. Er kann somit willkürlich in die Höhe getrieben werden.

7. Corona-Massnahmen: Kein Effekt auf Re-Wert (Seite 19)
Fazit: Mit keinen Corona-Massnahmen konnte die Virusausbreitung eindämmt werden. Die Abnahme von Hospitalisationen und Todesfällen hat jeweils lange vor Einsetzen der Massnahmen begonnen. Danach blieb der erhoffte Effekt aus. Im Gegenteil: Im Spätherbst nahmen die Erkrankungs- und Todesfälle trotz verschärfter Massnahmen, wie in jeder Grippesaison zu. Sie haben immense Schäden verursacht, aber keinen nachweisbaren Nutzen gebracht und sind deshalb sofort auszusetzen.

8. Manipulation mit Anzahl Tests (Seite 21)
Fazit: Die Tests beherbergen ein hohes Manipulationspotential. Je mehr getestet wird, desto mehr positive Resultate findet man, weil das Virus viel verbreiteter ist, als getestet werden kann. Das erweckt den Eindruck, als ob die Infektion in der Bevölkerung zunimmt. Obwohl diese Resultate nichts aussagen, nutzt sie der Bund trotzdem, um seine Strategie zu rechtfertigen.

9. Maskenpflicht: Gesundheitsschädigend (Seite 22)
Fazit: Es besteht keine Klarheit über die positive Wirkung des Maskentragens ausserhalb von Gesundheitszentren. Das Tragen von Masken ist für alle gesundheitsgefährdend und für viele Menschen gesundheitsschädigend, vor allem für Kinder und Betagte. Die Maskenpflicht ist Willkür ohne wissenschaftliche Legitimität.

10. Keine Überlastung Intensivstationen (Seite 25)
Fazit: Weder die Spitalbetten noch jene der Intensivstationen waren im Jahr 2020 überdurchschnittlich ausgelastet. Die Intensivstationen waren nur punktuell über 75% besetzt.

11. Nur geringe Übersterblichkeit 2015 (Seite 26)
Fazit: Es besteht keine signifikante Übersterblichkeit im Vergleich zu den letzten 10 Jahren. Die höchste Todesrate verzeichnen wir in der Altersgruppe über 90 Jahren. In dieser haben wir aber aufgrund der besseren Gesundheitsversorgung auch die grösste Zunahme an Personen. Jedoch: Selbst in dieser Altersgruppe ist die Sterberate gegenüber 2010 bis 2015 nicht signifikant erhöht. Es stellt sich sogar die Frage, ob die etwas erhöhte Sterberate nicht eine Folge des Lockdowns ist, bedingt durch eine vernachlässigte Betreuung und Vereinsamung.
Der Anteil Todesfälle bezogen auf die Gesamtbevölkerung betrug im Jahr 2015 0.84% und im Jahr 2020 waren es 0.89%. Es besteht keine wesentliche Übersterblichkeit.

12. Immunität gegen SARS-CoV-2 ca. 80 % (Seite 29)
Fazit: Die Immunität gegenüber SARS-CoV-2 ist deutlich verbreiteter als vermutet. Man spricht aber von einer Quote von über 80%. Diese Immunität verdanken wir unserer T-Zellaktivität effizienten Abwehrsystemen auf unseren Schleimhäuten. Eine Immunitätsbestimmung allein aufgrund von Antikörpern ist nicht korrekt.

13. Impfstoff: Feldversuch mit Menschen (Seite 31)
Fazit: Die Impfstoffe gegen SARS-CoV-2 sind Gen-basiert. Sie haben im Vergleich zu bisherigen Grippeimpfstoffen ein völlig neues Prinzip. Bis heute ist es nie gelungen, nebenwirkungsfreie Gen-Impfstoffe herzustellen. Die Herstellung eines völlig neuen Impfstoffes dauert 10 bis 15 Jahre. Im Eilverfahren wurde nun ein Impfstoff innerhalb von acht Monaten geschaffen. Wirkung, Nebenwirkungen und Langzeitschäden sind unbekannt. Bei dieser Impfstrategie handelt es sich um einen Feldversuch mit Menschen.

14. Massnahmen wegen Mutation ungerechtfertigt (Seite 33)
Fazit: Bis heute weisen keine Daten auf eine erhöhte Anzahl Hospitalisationen oder Sterblichkeit aufgrund der mutierten Varianten (Südafrika, Brasilien, England usw.) des SARS-CoV-2 hin. Verschärfungen der ohnehin fragwürdigen Massnahmen aufgrund Mutanten sind nicht gerechtfertigt.

15. Psychische Auswirkung auf die Gesellschaft (Seite 34)
Fazit: Psychosozial sind die Schäden aufgrund der restriktiven Massnahmen riesig. Die Suizidrate hat zugenommen. Diese Auswirkungen werden von der Behörde – als Kollateralschäden – einkalkuliert, angeblich auf der Basis einer höheren moralischen Ebene. Menschen sollen gerettet werden, dabei werden gerade deswegen viele psychische Langzeitschäden generiert.

16. Juristische Betrachtung (Seite 36)
Bei der Festlegung Anti-Corona-Massnahmen ist der Bundesrat an die Rechtsordnung, die Bundesverfassung und an das Epidemiengesetz EpG (SR 818.101) gebunden. Nachweisbar hat er auf zahlreiche neue Erkenntnisse der Wissenschaft und internationale Empfehlungen nicht reagiert. So schlägt er die zahlreichen Warnungen zur fehlenden Tauglichkeit des PCR-Tests konsequent in den Wind. Sogar die WHO warnte am 14. Dezember 2020 und vom 20. Januar 2021 vor falsch gewerteten, positiven PCR-Tests.
Weiter fördert der Bundesrat mit seinem Festhalten an untauglichen Entscheidungskriterien das Risiko, die Eidgenossenschaft zum Schuldner astronomisch hoher Schadenersatzklagen zu machen. Erste Klagen sind in Vorbereitung oder wurden eingereicht.

Im Raume stehen weitere Fragen, um nur einige zu nennen:
- Welche Auswirkungen auf die Gesundheit und auf die Lebenserwartung haben die Anordnungen an die Bevölkerung, die Isolation, vor allem für den ältesten Teil der Bevölkerung?
- Die seit März 2020 auferlegte Einschränkung in der Gesundheitsvorsorge hat das Potential, den ältesten Teil der Bevölkerung mehr Schaden zuzufügen als das Virus selbst.
- Welche Auswirkungen haben die langfristig nachwirkenden wirtschaftsschädigenden Massnahmen auf die Gesundheit und auf die Lebenserwartung der arbeitenden Bevölkerung und die der jüngeren Generation?
- Wie wirken sich die drastische Reduktion ganzer Branchen, die aufkommende Arbeitslosigkeit, die zunehmende Abhängigkeit vom Staat etc. auf das Land, die Menschen aus?

Indem der Bundesrat den schädlichen Auswirkungen seiner Massnahmenpolitik nicht gebührend Rechnung trägt, verstösst er dauerhaft gegen das verfassungsrechtliche Prinzip der Verhältnismässigkeit (Art. 5 Abs. 2 und Art. 36 Abs. 3 Bundesverfassung).
Es ist nicht mehr nachzuvollziehen, warum die oberste Gewalt im Staate, die Schweizer Legislative ihre Oberaufsicht gegenüber dem Bundesrat (Art. 169 BV) nicht wahrnimmt. Die Bundesversammlung hat es unterlassen, Grundlagen und Wirksamkeit der bundesrätlichen Massnahmen einer wirksamen Kontrolle zu unterziehen (Art. 170 BV).

38-seitiger, offener Brief der Vereinigung «Medizin und Wissenschaft für Verhältnismässigkeit» vom 10. Februar 2021 an Bundesrat, Parlament, BAG und Kantonsärzte.

Zusammenfassung: Linth24 / Bruno Hug