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Leserbrief
Gemeinden
30.12.2020

«Wieso kommen Menschen in einer Demokratie nicht mehr zu Wort?»

Jürg Rückmar: «Kommt es denn tatsächlich nur ganz wenigen Menschen in den Sinn, dass die ganze Corona-Geschichte einfach nur inszeniert wurde um den Weg in ein totalitäres System zu ebnen?» Bild: Linth24
Linth24-Leser Jürg Rückmar schreibt: «Es wird immer düsterer – nicht das vom Virus verursachte Leiden, sondern die Vorgaben von Regierungsleuten auf Bundes- und Kantonsebene.»

«Neujahrgeschichten. Das sind Geschichten, die wiederholt am Jahresende erzählt werden – sehr oft nichts Neues, immer die üblichen Glückwünsche und Weisheiten.

Lernunfähige Menschheit?

Dabei lehrt uns die Geschichte der Menschheit, dass sich dabei auch Unschönes und Übles immer wiederholt und schon oft fragten sich Geschichtskundige, wieso die Menschheit als Gesamtes offenbar unfähig ist dazu zu lernen? Eine mögliche Antwort dazu wird uns aus den Tagebüchern der Sophie Scholl geliefert: «Der grösste Schaden entsteht durch die schweigende Mehrheit, die nur überleben will, sich fügt und alles mitmacht!»

Alles nur inszeniert

Kommt es denn tatsächlich nur ganz wenigen Menschen in den Sinn, dass die ganze Corona-Geschichte den Weg in ein totalitäres System ebnet, wo der Staat Alles ist und der Bürger zum Strichcode verkommt? Natürlich gibt es Infektionen, Schwersterkrankte, Tote – das ist leider jedes Jahr so, mal etwas höher, mal etwas tiefer.

Wieso eigentlich «Pandemie»?

Seit Jahrzehnten bewegt sich die Mortalität um rund 8 Personen pro 1'000 Einwohner und das Corona-Virus ist gemäss laborbestätigten Zahlen mit Stand per 23. Dezember 2020 gerade mal für den Tod von 0,74 Personen pro 1'000 Einwohner verantwortlich. Hier von einer Pandemie zu sprechen, das muss mir Bundesrat und Kantonsregierung erst einmal erklären, wieso eigentlich?

Wieder ein Verschwörungstheoretiker

Natürlich werden jetzt sofort bei einigen Lesern die Alarmglocken läuten … Schon wieder einer dieser Verschwörungstheoretiker! Dieses Wort allein genügt heutzutage bereits und ein Grossteil der Mitmenschen verschliessen sofort Augen und Ohren. Das dies so ist, müsste eigentlich jeden halbwegs vernünftig denkenden Staatsbürger total beunruhigen: Ein einziges Wort stellt Quer- und Andersdenkende in Sekundenschnelle an den Pranger!

Dürfen nicht mehr zu Wort kommen

Als unabhängiger – sprich parteiloser – Steuerzahler, freiheitsliebender Vater und Grossvater, in vielen Vereinen persönlich engagierter Gesellschaftsmensch habe ich grosse Schwierigkeiten zu verstehen, weshalb Menschen in einer Demokratie nicht mehr zu Wort kommen dürfen bzw. nur noch ganz wenige selbsternannte Experten das Recht für sich in Anspruch nehmen, die allesumfassende Wahrheit zu sprechen?

Anti-Terror-Gesetz

Und jetzt aufgepasst: Neben der durch das Covid-19-Gesetz erlangten Allmächtigkeit hat das Parlament dem Bundesrat am 25. September auch gleich noch das verschärfte Anti-Terror-Gesetz durchgewunken, welches ab Mitte Januar 2021 in Kraft treten wird, sofern es nicht doch noch durch das Referendum aus dem Volk verhindert werden kann.

Wer diesen Gesetzestext gelesen hat, wird sofort verstehen, dass dieser Inhalt jederzeit auf jeden Bürger dieses Landes angewendet werden kann. Das führt zu rechtswidrigen Zuständen wie sie seit Jahren in den USA in Guantanamo zur Anwendung kommen und das soll nun Realität werden in der Schweiz – ist es das, was ihr haben möchtet?

Referendum unterstützen

Es ist längstens nicht mehr 5 vor 12 – wer sich jetzt für Freiheit und Selbständigkeit einsetzen und das Referendum unterstützen will, soll sich umgehend bei mir melden.

Wie sagte Benjamin Franklin als Gründervater der USA so deutlich: «Wer die Freiheit aufgibt, um mehr Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren!»

Jürg Rückmar, Päffikon SZ