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Leserbrief
Gesundheit
24.12.2020
24.12.2020 07:24 Uhr

«WHO relativiert die Korrektheit der PCR-Tests zu spät»

Jürg Rückmar: «Durch die vielen falsch-positiven Resultate der PCR-Tests und die nicht extrem ausschlagenden Todesfallzahlen stehen die durch das Covid-19-Gesetz erweiterten Kompetenzen des Bundesrates auf äusserst wackeligen Beinen.» Bild: Linth24
Die WHO habe bestätigt, dass der PCR-Test viele falsch-positive Resultate erzeugt. Ein Linth24-Leser findet es darum fragwürdig, warum die Corona-Massnahmen noch aufrechterhalten werden.

«In einem Begleit-Memo vom 14. Dezember 2020 warnt die WHO davor, dass bei zu hohen Zyklusschwellen mit dem PCR-Test zu viele falsch-positive Ergebnisse entstehen.

Neu ist das nun ja nicht und jeder, der sich über den PCR-Test etwas informiert hat, konnte das leicht herausfinden, d.h. dass dies auch den Task Forces aller Länder schon seit Beginn der Tests bekannt gewesen sein MUSS!

Da kann sich nun jeder selbst fragen, wieso die Einschränkungen und volkswirtschaftlich extrem schädigenden Massnahmen der Bundes- und Kantonsregierungen aufrechterhalten wurden, obwohl es eigentlich klar sein musste, dass die veröffentlichten Infektionszahlen in sehr hohem Masse falsch sein mussten?

Anschlag hat mit Sparübungen zu tun

Über viele Monate erreichten viele Spitäler (mit wenigen Ausnahmen) die vom Preisüberwacher 2015 geforderte Minimalauslastung von 85% bei weitem nicht. Dass das Spitalpersonal aber vielerorts trotzdem körperlich und seelisch am Anschlag ist, hat mehrheitlich mit den Sparübungen der letzten Jahre zu tun, weil durchschnittlich immer weniger Angestellte immer mehr Patienten zu betreuen haben – übrigens ein Trend, den man nur zu gut aus der Privatwirtschaft kennt. Dieser führt Mitarbeitende an bzw. über die Grenzen der Belastbarkeit hinaus und ist mitverantwortlich dafür, dass Fehler passieren.

Geradezu zynisch

Es mutet nun geradezu zynisch an, von den Politikern zu hören, man wolle das Gesundheitssystem vor dem Kollaps schützen, nachdem die gleichen Leute durch viele Sparübungen, Reorganisationen, Spitalzusammenlegungen und -schliessungen die Kapazitäten über viele Jahre selbst ausgehöhlt haben.

Referendum steht

Auch die Todesfallzahlen vom Bundesamt für Statistik über die letzten 10 Jahre betrachtet zeigen keine wesentlichen, besorgniserregenden Ausschläge, die man als Gefahr für die Bevölkerung betrachten könnte und entsprechend stehen die durch das Covid-19-Gesetz erweiterten Kompetenzen des Bundesrates auf äusserst wackeligen Beinen und sollten so rasch – besser früher als später – wieder zurückgenommen werden.

Das Referendum dazu steht und wird am 12. Januar 2021 übergeben, damit die Abstimmung dazu möglichst rasch erfolgen kann. Helfen Sie mit einem deutlichen Ja mit, dass wir, das Volk, der Souverän in einer gesunden Selbstverantwortung wieder mitentscheiden können.»

Jürg Rückma, Pfäffikon SZ