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Rapperswil-Jona
15.01.2026

Geberit wächst deutlich

Kann gute Zahlen vermelden: Geberit-CEO Christian Buhl.
Kann gute Zahlen vermelden: Geberit-CEO Christian Buhl. Bild: Markus Arnitz, Linth24
Der Sanitärspezialist Geberit aus Rapperswil-Jona hat 2025 seinen Umsatz deutlich über dem Marktdurchschnitt gesteigert und blickt optimistisch auf 2026.

Die Geberit Gruppe erzielte im vergangenen Jahr einen Nettoumsatz von 3,163 Milliarden Franken, währungsbereinigt ein Plus von 4,8 Prozent. Besonders kräftig wuchsen Österreich, Benelux und Deutschland, aber auch die Schweiz legte leicht zu. Im vierten Quartal 2025 stieg der Umsatz um 4,4 Prozent in Schweizer Franken.

Wachstum in allen Kernprodukten

Alle Produktbereiche trugen zum Erfolg bei: Badezimmersysteme (+6,1 %), Installations- und Spülsysteme (+5,5 %) und Rohrleitungssysteme (+3,0 %). Innovative Produkte wie das Dusch-WC Alba, die Rohrleitungssysteme FlowFit und Mapress Therm sowie das Duofix Installationselement halfen, den Absatz in Europa und ausgewählten Wachstumsmärkten zu steigern.

Margen stabil trotz Herausforderungen

Trotz steigender Energie- und Lohnkosten sowie Investitionen in Digitalisierung und IT erwartet Geberit für 2025 eine operative EBITDA-Marge von leicht unter 29,5 Prozent. Positiv wirkten das Volumenwachstum und leicht gesunkene Materialkosten.

Gute Prognose

Für 2026 rechnet Geberit in Europa mit leichtem Marktwachstum, stabilen Neubauten und einer positiven Entwicklung im Renovationsgeschäft, das rund 60 Prozent des Umsatzes ausmacht.

Strategische Initiativen, neue Produkte, Marketingmaßnahmen und der Ausbau von Logistikkapazitäten sollen die Position des europäischen Marktführers im Sanitärbereich weiter stärken – alles gesteuert vom Hauptsitz in Rapperswil-Jona.

Thomas Renggli
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