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Gommiswald
30.08.2020
30.08.2020 12:11 Uhr

«Gommiswald ist einzigartig»

Peter Hüppi, seit 4 Jahren Gemeindepräsident, findet es sehr schade, dass fast alle Veranstaltungen abgesagt werden mussten. Bild: Linth24
6 Dörfer zählen zur Gemeinde Gommiswald. Ihrem Gemeindepräsidenten fehlt allerdings seit Corona die richtige Nähe zur Bevölkerung, verrät Peter Hüppi im Wahl-Interview.

In Gommiswald gibt es 7 Gemeinderäte (inkl. Gemeindepräsident), 3 sind zurückgetreten, 9 bewerben sich um ein Amt. Auch die Geschäftsprüfungskommission wird von der Bevölkerung neu gewählt. 

Linth24: Mit welcher Metropole würden Sie Ihre Gemeinde vergleichen?

Peter Hüppi: Mit keiner! Gommiswald ist einzigartig und kann nicht mit einer Metropole verglichen werden.

Welches sind die wichtigsten Pendenzen Ihrer Gemeinde, die dringend angepackt werden müssen?

Zentral ist sicher der Baubeginn des neuen Gemeindehauses mit Feuerwehrdepot. Dann sind einige Strassensanierungen in der Pipeline, der Schul- und Turnraumbedarf in Gommiswald sowie die Sanierung der Badi Gommiswald sind wichtige zukünftige Themen.

Welche Schwierigkeiten bringt die Corona-Krise speziell für Ihre Gemeinde mit sich?

Äusserst schade ist, dass diverse Veranstaltungen nicht durchgeführt werden können. Das aktive Vereinsleben wird damit stark eingeschränkt.

Welche für Sie persönlich?

Persönlich fehlt mir die Nähe zur Bevölkerung, da solche Anlässe fehlen.

Unabhängig von Bund und Kanton: Welche Corona-Massnahmen würden Sie gerne für Ihre Gemeinde ändern?

Ich glaube, der Bund und der Kanton hat während der Corona-Zeit gute Arbeit geleistet. Sicher ist nun eine schrittweise Annäherung zur Normalität wünschenswert, auch wenn ich mir bewusst bin, dass einiges länger brauchen wird.

Welchen Kandidaten möchten Sie künftig unbedingt in Ihrem Gremium haben?

Im Gemeinderat ist es enorm wichtig, dass in der Sache gut diskutiert wird. Dabei dürfen verschiedenen Meinungen Platz haben. Es braucht einen Gemeinderat, welcher gemeinsam gute und konstruktive Lösungen finden kann und damit das Dorf weiterentwickeln darf.

Was würden Sie machen, wenn Sie überraschend nicht wiedergewählt werden?

Soweit denke ich nicht. Ich wäre sicher sehr enttäuscht, da mir die Arbeit als Gemeindepräsident äusserst gut gefällt.

Gemeinden kommen zunehmend unter Druck. An jeder Ecke und für jedes Projekt lauern Einsprachen und Gegner. Hat sich die Welt des Regierens verändert und wenn ja, wie reagieren Sie darauf?

Sicher ist es nicht einfacher geworden. Wichtig ist, die Bürgerschaft gut und umfassend zu informieren und das Gespräch und den Dialog mit der Bevölkerung zu suchen.

Gemeindewahlen im Linthgebiet

Alle Kandidatinnen und Kandidaten, die sich im Linthgebiet zur Wahl stellen, sehen Sie hier in der Übersicht von Linth24. Und die gesamte Wahlberichterstattung sowie Interviews mit den GemeindepräsidentInnen finden Sie im Linth-24-Wahlen-Dossier.

Sibylle Marti, Linth24