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Sport
01.08.2021

Ein hart erkämpfter Meistertitel

Bild: zv
Die in Rapperswil-Jona ansässigen Rappiranhas haben am letzten Wochenende den Schweizer Meistertitel im Beachsoccer gewonnen. Am Vorabend verlor man noch den Cupfinal gegen die Grasshoppers.

«Eigentlich sind wir eine ganz «coole» Mannschaft, aber am Samstag vor einer Woche, da sind auch bei uns alle Dämme gebrochen», erinnert sich die Vereinspräsidentin und Spielertrainerin Angela Gebert gerne an das letzte Wochenende zurück. Es war das Wochenende, an dem die Rosenstädterin den ersten Schweizer Meistertitel mit nach Hause brachten.

Im Cup noch gestrauchelt

Die Rappiranhas gehörten aufgrund ihrer Stärke sicher zu den Favoriten, «und wir wussten auch, dass etwas drin liegt», so Gebert. Aber nachdem der am Vortag ausgetragene Cupfinal gegen die Grasshoppers verloren ging, war man sich der Sache doch nicht mehr ganz so sicher. Für die Mannschaft war es übrigens das vierte Mal, dass sie in einem Cupfinal stand, doch auch dieses Mal sollte es nicht sein. Die Rappiranhas verloren den Cupfinal mit 7:6 nach Penaltyschiessen.

Überschaubare Liga

Die überschaubare Liga - in der Frauenliga kämpfen fünf Mannschaften- ist sehr ausgeglichen. Im Kampf um den Schweizermeister schlug man am Sonntag im Halbfinal die Winti Panters gleich mit 9:2.

 

Das Finalspiel war hart umkämpft Bild: zv

Doch im Final war dann wieder der harte «Brocken» GC der Gegner. Dennoch zog man relativ rasch mit 3:0 in Führung. Womit man nicht gerechnet hatte, war die Tatsache, dass GC plötzlich auf 3:2 herankam. «Früher wären wir vielleicht eingebrochen oder die Nerven hätten uns im Stich gelassen, aber dass wir das Spiel und den Titel dann doch sicher nach Hause brachten, zeigt, wie wir in den letzten Jahren gereift sind.» Die Rappiranhas gewannen am Schluss mit 5:2.

Was Angela Gebert anspricht, ist vor allem die mentale Stärke und der Teamgeist, der in der Mannschaft steckt. Es sind alles Spielerinnen, die in einem Fussballclub ausgebildet und teils auch schon in höheren Ligen gespielt haben. Sina Cavelti ist ein solches Beispiel. Die Topscorerin der letzten Saison bei den FCRJ Frauen wird auf die neue Saison hin in der NLA beim FC Luzern kicken.

Nun gilt es zuerst einmal, den Titel zu feiern und sich über das Erreichen des grossen Zieles zu freuen. Doch bald schon geht es in die neue Saison mit neuen Herausforderungen. Angela Gebert: «Auf nächste Saison versuchen wir, wieder 1-2 neue Spielerinnen einzubauen.» Vielleicht hilft der Titelgewinn mit, dass dieses Unterfangen etwa leichter wird.

Rolf Lutz, Linth24