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Leserbrief
Kanton
27.05.2021

CO₂-Ausstoss, Corona-Pandemie und Überbevölkerung

Laut Leser Roland Dürig wirkt sich die Übervölkerung hinsichtlich Klima und Corona negativ aus. (Symbolbild)
Laut Leser Roland Dürig wirkt sich die Übervölkerung hinsichtlich Klima und Corona negativ aus. (Symbolbild) Bild: zVg
Leser Roland Dürig sieht weder im CO₂- noch im Covid-19-Gesetz Lösungen für bestehende Probleme. Für ihn spielt beim Klimawandel und bei Corona die Überbevölkerung eine wichtige Rolle.

«Das CO₂- und das Covid-19-Gesetz sollen es richten.

Abwehrreaktion der Erde gegen Überbevölkerung

Der Klimawandel ist Tatsache. Die klimatischen Veränderungen existieren seit unendlich vielen Jahren. Die dadurch zu erwartenden Umweltreaktionen wie steigende Temperaturen, längere Trockenheit, Waldsterben und das Abschmelzen der Gletscher wurden aufgrund langjähriger Forschungsarbeit längst erkannt. Auch bekannt ist, dass der Planet Erde überbevölkert ist, ein freiwilliges Ende des Bevölkerungswachstums ist nicht in Sicht.
Die Erde hat lange genug gelitten, unsere Umwelt ist erkrankt, nun wehrt sie sich allmählich. Das Corona-Virus ist eben ein Produkt dieser weltweiten Überbevölkerung.

Die Schweiz ist auf der Weltkarte ein ganz kleiner Punkt, ihre Schadstoffmenge hat keinen Einfluss auf den Klimawandel. Der Weltklimarat sagte bereits: Um das vereinbarte Ziel zu erreichen, genügt es nicht, weniger CO₂ auszustossen. Man müsste es aus der Luft rausholen und irgendwo verstauen, wo es für immer und ewig bleibt. Trotz dieses Wissens hat der Bundesrat dem unmöglichen Reduktionsziel von 50% aller Emissionen zugestimmt.

Gesetze bewirken eher das Gegenteil

Wer die Abstimmungsunterlagen studiert, stellt folgendes fest: Beide Gesetze führen zu keiner Reduktion, eher das Gegenteil wird erreicht. Also 2 x Nein.

Das CO₂-Gesetz ist ein Investitionsgesetz: Es fördert und garantiert dem Gewerbe neue Aufträge, gut getarnt als Investition in den Klimaschutz. Als Geldeintreibe-Gesetz kann man es auch betrachten. Zwei Fliegen auf einen Schlag. Dadurch wird kein Permafrost-Schwund aufgehalten, kein geschmolzener Gletscher erneuert und auch kein Vulkan stillgelegt.

Das Covid-19 Gesetz entpuppt sich als eine Staats-Haftpflichtgarantie für alle Menschen  in der Schweiz, ob Selbständigerwerbend oder Lohnempfänger. Es ist anzunehmen, dass bei zunehmender Klimaveränderung und wachsender Weltbevölkerung erneut ein Virus die ganze Welt in die Knie zwingt. Dann hat der Bund ein Machtgesetz, es muss nur einen neuen Namen erhalten. Über die Herkunft der vielen Milliarden Franken ist im Gesetz nichts zu lesen.

Vor der eigenen Türe wischen für besseres Klima

Nichts tun gegen die Umweltzerstörung wäre falsch, aber sich mit solchen Gesetzen aus der Verantwortung ziehen wollen, ist total daneben.

Jetzt wäre es an uns, diese Reaktion der kranken Umwelt zu verstehen und deshalb vor der eigenen Türe zu wischen. Auch die Schweiz ist übervölkert, die milliardenschwere Landwirtschaft schafft es nicht, uns selbst zu ernähren, deshalb müssen zu viele Grundnahrungsmittel importiert werden. Wir sind längst einer der weltweit grössten (Pro-Kopf-)Nahrungsmittelimporteure. Alle diese Transporte belasten die Umwelt.
Zusätzlich hat uns die Pandemie Überkapazitäten aufgezeigt (siehe u.a. Arbeitslosen-Statistik): im Baugewerbe, Gastgewerbe, Verkehr und Transport und unter den vielen Freiberuflichen. Nun ist es Zeit, alle Überkapazitäten ohne Wenn und Aber abzubauen, auch dann, wenn Kleinunternehmen auf der Strecke bleiben und Lohnempfänger die Stelle wechseln müssen. Auch der Tourismusbranche muss der Geldhahn zugedreht werden.

Trotz diesen positiven Taten kann die spürbare Umweltveränderung nicht aufgehalten werden, aber vor der eigenen Türe gewischt, herrscht ein besseres Klima.»

Roland Dürig, Schwanden