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Rapperswil-Jona
26.02.2020
26.02.2020 21:14 Uhr

Grosserfolg für Badi-Petition

Stadtrat Roland Manhart nahm die 2240 Unterschriften zur Wiedereröffnung der Lidobadi entgegen. Stadtpräsident Martin Stöckling war krankheitshalber abwesend,
Stadtrat Roland Manhart nahm die 2240 Unterschriften zur Wiedereröffnung der Lidobadi entgegen. Stadtpräsident Martin Stöckling war krankheitshalber abwesend,
Die Petition zur Wiedereröffnung der Badi Lido haben sage und schreibe 2240 Personen unterschrieben. das sind fast 10 % der Rapperswil-Joner Bevölkerung.

Heute hat Bianca Brunner Ihre Lido-Badi-Petition übergeben. Sie schreibt Linth24 süffisant und humorvoll: «Das Einreichen der Petitionsbogen wurde von der Stadt fieberhaft erwartet…». 

Tatsächlich blieb der Stadt nur noch, gute Miene zum bösen Spiel zu machen. Am 19. Dezember stoppte der Stadtrat den Neubau und teilte mit, das Freibad bleibe kommenden Sommer geschlossen. Danach startete Bianca Brunner ihre Petition zur Wiedereröffnung. Als der Stadtrat am 13. Februar 2020 bekannt gab, dass das Lido dieses Jahr wieder geöffnet wird, hatten bereits über 1‘200 Personen die Petition unterschrieben. Dieser Erfolg kam in nur 10 Tagen zustande.

Doch die Petitionäre wollten ihre Arbeit zu Ende führen und vereinbarten die Übergabe der Unterschriften auf den 26. Februar. In dieser Zeit hat sich die Anzahl Unterschriften noch fast verdoppelt.

Die glp-Kantonsratskandidatin konnte Stadtrat Roland Manhart sage und schreibe 2240 Unterschriften überreichen. Das Anliegen haben damit fast 10% der Stadtbevölkerung unterschrieben, «und damit mehr als doppelt so viele, wie jeweils an der Bürgerversammlung teilnehmen», schrieb Bianca Brunner dazu. Und das sogar, obwohl sie seit der Bekanntgabe des Stadtrates, die Badi werde wieder eröffnet, nicht mehr aktiv Unterschriften gesammelt habe. 

Der Rückhalt in der Bevölkerung von Rapperswil-Jona für das Freibad Lido ist also «erwiesenermassen gross». Deshalb fordert Bianca Brunner, dass das Bad bis zum Umbau des Lido geöffnet bleibt. Gleichzeitig hofft sie, dass der Neubau bald realisiert werden kann. Mit ihrer Unterschriftenübergabe verbinde sie, so Brunner,  «die Hoffnung und Forderung», dass der Stadtrat die Bevölkerung weiterhin aktiv, zeitnah und regelmässig über den Stand des Lidoprojektes informiere.

Rolf Lutz, Linth24