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Leserbrief
Gesundheit
08.02.2021

«Sind wir keine freien und mündigen Bürger mehr?»

Konrad Rüegg aus Ebnat-Kappel: «Unsere Spitäler waren nie überlastet!»
«Können wir nicht mehr eigenständig denken und handeln? Muss uns der Bund alles vorschreiben und bevormunden?», fragt sich ein Linth24-Leser, besorgt um den gesunden Menschenverstand.

«Ja, alle halten sich schön brav und gehorsam an die Vorgaben des Bundes…ob es nützt oder auch nicht. Hauptsache wir sind (hyper-) aktiv und lassen uns nachher nicht vorwerfen, wir hätten nichts getan.

Für mich persönlich sind diese Corona-Massnahmen Alibi-Übungen. Wenn wir die 1 Meter Abstand einhalten, kann sich wissenschaftlich erwiesen an der frischen Luft kein einziger Mensch mit Corona anstecken. Also einmal mehr eine reine Panikmache, Hysterie genannt.

Wieso dann immer gleich alle?

Wenn wirklich jemand Angst hat vor diesem Grippe-Virus, so kann er sich doch freiwillig eine XXL-Maske überstülpen? Wieso dann immer gleich alle? Sind wir keine freien und mündigen Bürger mehr? Können wir nicht mehr eigenständig denken und handeln? Muss uns der Bund alles vorschreiben und bevormunden? Können wir nicht mehr selber verantwortlich denken und handeln? Ist die Bevölkerung dumm? Lechzen wir geradezu nach neuen Massnahmen? Wo bleibt der gesunde Menschenverstand? Wie soll ich ohne Maske an der frischen Luft jemand anstecken, der eine XXL-Maske trägt?

Danke für die Antwort.

Panikmache der Medien

Genau die zwei Beispiele Nord-Italien und Portugal sind typische Medien-Dramas, welche bei den ängstlichen Menschen sehr gut ankommt. Einerseits grosse Auflagenzahlen für die Medien, anderseits hat man das Volk wieder richtiggehend eingeschüchtert. Wenn wir aber unseren gesunden Menschenverstand einschalten, können wir unser Schweizer Gesundheitswesen ehrlicherweise nie vergleichen mit dem desaströsen italienischen oder portugiesischen Gesundheitswesen. Das ist einfach wieder einmal mehr nur reine Panikmache der Medien.

Keine Spitalüberlastung

Unsere Spitäler waren nie überlastet! Ein paar wenige hatten eine gute Auslastung mit fast 100%. Es musste aber kein einziger Patient abgewiesen werden. Zurzeit wird in den Spitälern ganz normal wie sonst operiert und gearbeitet. Und wenn wir schon einen Spitalnotstand bejammern? Wieso haben wir uns dann nicht vorbereitet?

Die Asiaten haben innert Kürze Not-Lazarette aus dem Boden gestampft! Wir hätten im Sommer unsere Militärspitäler in den Kasernen umfunktionieren können in Covid-Stationen. Und kein einziges Spital wäre an die Belastungsgrenzen gestossen.»

Konrad Rüegg aus Ebnat-Kappel