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Leserbrief
Rapperswil-Jona
17.01.2021

«Die Zeche zahlen unsere Betagten»

Beat Schuler fragt: Ist bei den stadträtlichen Entscheiden wie etwa zum Porthof Selbstüberschätzung im Spiel? Bild: ZVG / Linth24 / Michael Suter
Ob Porthof, BWZ oder Schachen: Die Entscheide des Stadtrats Rapperswil-Jona fallen aus Sicht von Leser Beat Schuler zum Nachteil der Bevölkerung aus. Er sieht einen roten Faden: Geld und Prestige.

«Man muss sich Sorgen machen. Was immer auch für News aus dem Stadthaus kommen, diese sind nicht zum Wohle der Bevölkerung.

Porthof, BWZ und Schachen

Da wird ein Projekt, welches vor der Vollendung steht (Porthof) zweckentfremdet und verursacht Millionenkosten. Die Bevölkerung muss das schlucken.

Der Entscheid des Kantons, dass in Sachen BWZ die Mitbestimmung der Bevölkerung rechtens ist, wird vom Stadtrat gerichtlich angefochten und mit Steuergeldern an das Verwaltungsgericht weitergezogen.

Das neue Alters- und Pflegezentrum Schachen sollen private Sponsoren finanzieren, welche primär am Gewinn interessiert sind. Die Zeche bezahlen unsere Betagten.

Geld und Prestige als roter Faden

Der rote Faden dieser Entscheide ist immer Geld und Prestige. Und immer heisst es, es sei der Stadtrat. Dabei zwitschern es die Vögel von den Bäumen, der Stadtrat ist Stadtpräsident Stöckling.

Was ist hier im Spiel? Selbstüberschätzung? Und, warum wirken die sechs anderen Stadträte derart hilflos, warum lassen sie sich das alles bieten?»

Beat Schuler, Jona