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Leserbrief
Gesundheit
06.01.2021

«Das Volk hat die übertriebenen Kosten ungefragt zu tragen»

Leser Konrad Rüegg schreibt, dass während das «Fussvolk» während Corona die übertriebenen Kosten auf den eigenen Schultern tragen müsse, die Obrigkeit sogar noch mehr Lohn als zuvor bekomme. Bild: Linth24
Ein Leser schreibt: «Die Obrigkeit regiert in totalitärem Stil während der Coronakrise und das Fussvolk hat die masslosen Einschränkungen und übertriebenen Kosten ungefragt zu tragen.»

«Es waren einmal Politiker und Wissenschaftler, welche in einer überbordenden Wohlstands-Gesellschaft lebten. Sie lebten ohne Sorgen in ihrer scheinbaren heilen und unantastbaren Welt. Sie konnten ihren erkauften persönlichen Wohlstands-Fortschritt ständig verbessern und lebten ein immer angenehmeres Leben.

Sie wollten alle 100 Jahre alt werden. Unabhängig der natürlichen Vergänglichkeit – diese biologische Tatsache hatten sie schon lange ignoriert. Die Demut vor dem Leben – diese Charaktereigenschaft hatten sie schon lange verloren. Sie wurden dermassen überheblich und waren der bornierten Überzeugung, sie könnten im Universum alles kontrollieren.

Ein kleines Virus namens Corona

Bis…Ja, bis ein kleines «ungefragtes» Grippe-Virus daherkam. Dieses kleine Coronavirus war ein wenig aggressiver als die alljährlich sonst schon immer wiederkehrenden Grippe-Viren.

Herrscher des Schicksals

Nun kann man sich vorstellen wie die Obrigkeit reagiert hat. Die Entscheidungsträger und Gelehrten wollten in ihrem Hyper-Aktionismus selbstverständlich diesem kleinen Corona aufzeigen, wer der Herrscher über das Schicksal ist. Sie hatten sich ja in den letzten Jahrzehnten auch ein riesiges Wissen angeeignet, dass sie jetzt auch umsetzen wollten.

Aber wie in einer Lebensgeschichte, in der man nicht alles kontrollieren und verordnen kann, hat sich dieses Corona-Virus seine ganz eigene Berufung gewidmet. Das Corona-Virus ist erst wieder verschwunden, wenn er seine Daseins-Aufgabe erledigt hatte, nämlich eine Herden-Immunität herbeizuführen.  

Gravierende Einschnitte

All die gravierenden Einschnitte, die wohlvermerkt die nicht vorbereiteten regierenden Sippen verordnet hatten, mussten wie immer in solchen Geschichten von der gewöhnlichen Bevölkerung ausgetragen werden. Das Volk musste am meisten leiden und später auch die wirtschaftlichen und existentiellen Konsequenzen hinnehmen.

Obrigkeit hat wirtschaftlich nichts zu befürchten

Die Politiker und Wissenschaftler können schön beruhigt immer wieder die viel beschworene Solidarität der Bevölkerung fordern. Die Obrigkeit hat wirtschaftlich nichts zu befürchten, sie alle haben ihre sehr gut dotierten Löhne erhalten. Im Gegenteil, sie haben sogar noch mehr verdient als in normalen Zeiten. Jetzt haben sie zusätzlich noch ihre Überzeit aufgeschrieben, damit haben sie sich selbst zu Profiteuren der Krise regiert.

Krise auf Schultern der kleinen Einwohner

All die einschränkenden Zwangs-Massnahmen immer zum angeblichen Wohle des Volkes?! Die Gesundheit als Todschläger Argument. Wie im Mittelalter werden Krisen auf den Schultern der kleinen Einwohner ausgetragen. Selbständige Ein-Frau und Ein-Mann Betriebe müssen existentiell wegen den Zwangs-Sanktionen leiden.

Massive Verluste

Marktfahrer, Schausteller, Gastwirte, Ladenbesitzer, Coiffeure, etc. – das Gewerbe insgesamt hat massive Verluste erlitten wegen den umstrittenen Zwangs-Massnahmen der Regierung, wie Arbeits- und Verkaufsverbote, etc. 

Die Regierungen versprechen zwar zur Milderung der Stimmung immer gleich auch Hilfe, nur diese bürokratische Hilfe kennen die Betroffenen leider aus eigener, negativer Erfahrung.

Gewaltige Schulden und heimliche Gewinner

Die Regierung hat in der Geschichte noch nie dagewesene gewaltige Milliarden Schulden verursacht.

Die heimlichen Gewinner der Krise sind Grossbetriebe wie Pharmaindustrie, Online-Handel, etc. Ist diese Entwicklung im Sinne einer staatspolitisch ausgewogenen Volkswirtschaft und eines friedlichen gesellschaftlichen Zusammenlebens?»

Konrad Rüegg aus Ebnat-Kappel