Home Gemeinden In-/Ausland Sport Magazin Agenda
Sport
23.11.2020
28.11.2020 08:15 Uhr

Faustball-WM Frauen in Rapperswil-Jona

Der Vertrag ist unterzeichnet: (v.l.n.r.) Generalsekretär Josef Andolfatto, Zentralpräsident Franco Giori von Swiss Faustball, OK-Präsident Martin Stöckling und Vereinspräsident Martin Grögli vom TSV Jona Faustball (Bild WM-OK/Fredi Fäh) Bild: Linth24
Letzten Samstag erfolgte die Vertragsunterzeichnung von Swiss Faustball und dem TSV Jona Faustball hinsichtlich der Durchführung der Frauen-WM im Juli 2021 in Rapperswil-Jona.

Die Freude sowie die Erleichterung über das Zustandekommen waren im Raum spürbar. Nach ereignisreichen Wochen mit unzähligen Gesprächen, umfassenden Abklärungen, intensiven Vorarbeiten und zähen Verhandlungen trafen sich am vergangenen Samstagnachmittag die Entscheidungsträger von Swiss Faustball im Joner «Kreuz» mit jenen des TSV Jona Faustball zur ersehnten Vertragsunterzeichnung. Die dreiköpfige Delegation des nationalen Faustballverbandes unterstrich mit ihrer Präsenz vor Ort die Wichtigkeit der Ausrichtung der Faustball-Weltmeisterschaft vom 13. bis 17. Juli 2021 in Rapperswil-Jona. «Wir freuen uns sehr, dass es geklappt hat und der TSV Jona Faustball die Organisation übernimmt», frohlockte Zentralpräsident Franco Giori, der aus Olten angereist war.

Mehrfach erprobter Veranstalter

Mit der Unterzeichnung der Vereinbarung, welche die Zusammenarbeit zwischen dem nationalen Verband als Ausrichter und dem örtlichen Faustballverein als Organisator regelt, wurde der Start zu den eigentlichen Vorbereitungen der Welttitelkämpfe der Frauen eingeläutet. «Es wartet viel Arbeit auf uns», erklärte Vereinspräsident Martin Grögli, der zusammen mit Karl Raymann, dem «Mister Faustball Jona» schlechthin, als treibende Kraft hinter den grossen Bemühungen für eine WM-Durchführung steht.

Als mehrfach erprobter Gastgeber von bedeutenden nationalen und internationalen Veranstaltungen ist der TSV Jona Faustball für die Austragung dieses bedeutenden Events geradezu prädestiniert, zumal die örtliche Sportanlage Grünfeld mit dem prachtvollen Fussballstadion in Bezug auf die Infrastruktur keine Wünsche offen lässt. Dies wurde bereits im Sommer 2006 ersichtlich, als die weltbesten Faustballerinnen den WM-Titel ein erstes Mal in Rapperswil-Jona unter sich ausmachten. An jene stimmungsvollen Spiele erinnert man sich gerne zurück.

«Nehmen, wie es kommt»

Ob die bevorstehende Austragung punkto stimmungsvoller Atmosphäre ein ähnliches Ausmass erreichen wird, kann angesichts der unklaren Entwicklung im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie noch nicht abgeschätzt werden. «Wir nehmen es, wie es kommt», zeigte sich OK-Mitglied Martin Grögli unaufgeregt.

Swiss-Faustball-Präsident Franco Giori (l.) und OK-Präsident Martin Stöckling freuen sich auf eine gute Zusammenarbeit. (Bild WM-OK/Fredi Fäh) Bild: Linth24

Politprominenz im OK

Wie auch immer: Mit der Bereitschaft, die Weltmeisterschaft im kommenden Sommer in Rapperswil-Jona durchführen zu wollen, hat der TSV Jona Faustball in der weltweit herrschenden Coronakrise ein starkes Zeichen gesetzt. Bis zur WM-Eröffnung am 13. Juli 2021 steht dem lokalen breit aufgestellten Organisationskomitee eine intensive Phase bevor. Die personelle Zusammensetzung des Komitees lässt auf eine erfolgreiche Austragung schliessen, steht doch an dessen Spitze mit Martin Stöckling der Stadtpräsident von Rapperswil-Jona höchstpersönlich. Darüber hinaus hat sich mit Ständerat Benedikt Würth ein politisches Schwergewicht zu einer Mitarbeit bereit erklärt. Er nimmt als sogenannter Ehrenpräsident Einsitz im Organisationskomitee der WM 2021.

TSV Jona Faustball