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Uznach
22.11.2020
23.11.2020 09:53 Uhr

52 Meter hohes Hochhaus in Uznach geplant

Das Grossvorhaben wird laut Claudia Streuli (CEO der Streuli Pharma AG, r.) Investitionen von über 200 Mio. Franken auslösen.
Uznach plant einen Totalumbau seines Zentrums. Unter anderem sollen dabei auf dem Streuli-Areal ein Hochhaus und ein Park entstehen. Die Umsetzung des ganzen Projekts dürfte Jahrzehnte dauern.

Die Streuli Pharma AG plant, ihre Produktion auf das Areal der Uznaberg AG zu verlegen (Linth24 berichtete). Im Gegenzug soll das 30'000 Quadratmeter grosse Streuli-Areal im Uzner Zentrum komplett neu überbaut werden.

Die Gemeinde Uznach hat eine städtebauliche Entwicklungsstudie zum Zentrum beim Bahnhof in Auftrag gegeben, die das Streuli-Areal miteinschliesst und laut der Linth-Zeitung nun vorliegt. Die städtebauliche Gesamtschau sieht unter anderem folgendes vor:

  • Auf dem Streuli-Areal solle eine Blockrandüberbauung sowie an der südöstlichen Ecke ein 52 Meter hohes Hochhaus entstehen. Der Innenhof würde aus einem 12'000 Quadratmeter grossen öffentlichen Park mit Grünflächen und Begegnungsmöglichkeiten bestehen.
  • Der Verkehr soll entflochten bzw. neu geordnet werden, insbesondere soll das Wohnquartier an der Eisenbahnstrasse beruhigt und dort der Langsamverkehr gefördert werden.
  • Der Busbahnhof wird in Richtung Osten verlegt und reorganisiert. Er soll behindertengerecht werden.
  • Der Bahnhofsplatz wird umgestaltet und soll als «Vorgarten» zur geplanten Blockrandüberbauung Streuli dienen.

Wie die Linth-Zeitung berichtet, könnten sich die Investitionen im Uzner Zentrum laut Streuli-CEO Claudia Streuli auf über 200 Millionen Franken belaufen. Gemeindepräsident Diego Forrer geht davon aus, dass sich das Ortsbild im Zentrum über die nächsten Jahrzehnte kontinuierlich verändern werde. Er verspricht sich «mehr Lebensqualität, mehr Möglichkeiten, mehr Freiräume».

Die Bevölkerung soll am 24. November 2020 per Video über das Projekt informiert werden. Im Anschluss daran sollen die Pläne und Berichte aufgelegt werden, damit sich die Bevölkerung dazu äussern kann.

Redaktion Linth24