VC Eschenbach-Masters: ganz vorne mitdabei
Die Masters-Rennen wurden zur Bühne für sauberes Fahren und taktische Cleverness. Silvio Beer aus Rapperswil (VC Eschenbach) erwischte einen Traumstart und reihte sich sofort vorne ein. „Es war ein extrem technisches Rennen, was mir entgegenkommt“, erklärte Beer später. Mit kontrolliertem Fahrstil behauptete er sich gegen jüngere Konkurrenten und fuhr nach 38:47 Minuten auf Platz drei Overall – gleichzeitig Platz zwei in der Altersklasse Ü40.
Nicht weniger beeindruckend war die Leistung von Simon Schnyder aus Jona (VC Eschenbach). Dank zahlreicher Trainingsrunden auf der Strecke in Wagen war er perfekt auf die Schneeverhältnisse eingestellt. „In den technischen Passagen konnte ich viel Zeit gutmachen“, sagte Schnyder. Bitter: Auf der Ziellinie wurde er noch übersprintet. Dennoch freute er sich über Platz sechs Overall und Platz drei in der Kategorie Masters 1.
Abgerundet wurde der starke Teamauftritt durch Marco Hässig (9. Overall) und Markus Kuriger (10. Overall).
Auch gab es solide Leistung bei den U23-Männern und U17-Herren. Bei den U23-Männern stellte sich Mike Frischknecht (Zubi – VC Eschenbach) aus St. Gallenkappel der Herausforderung. Gut erholt und top motiviert ging er an den Start. „Ich ging das Rennen kontrolliert an und startete bewusst nicht zu schnell. Die Strecke war heute deutlich tiefer, und der angedrückte Schnee machte sie zu einer echten Rutschpartie. Es war schwierig, die Kraft sauber auf den Boden zu bringen, ohne wegzurutschen. Mit jeder Runde kam ich besser zurecht, konnte Positionen gutmachen und wurde schneller. Gerne wäre ich noch eine Runde länger gefahren.“ Am Ende überquerte Frischknecht als Sechster die Ziellinie und zeigte sich zufrieden mit seiner aktuellen Form.
Julian Zahner aus Dürnten (Zubi – VC Eschenbach) ging im Rennen der U17-Herren an den Start. Zahner kämpfte sich tapfer durch Schnee und Schlamm und erreichte nach 40:36 Minuten Rang 22.
Die Schweizermeisterschaften von Schneisingen werden dem VC Eschenbach in bester Erinnerung bleiben: Gold und Silber in der Elite, ein Meistertitel in der U23, mehrere Podestplätze bei den Masters – und das alles unter anspruchsvollen, aber fairen Winterbedingungen.