Die Sorge war aber gross. Weil zunächst unklar war, ob Personen verschüttet wurden, standen mehrere Rettungsorganisationen während Stunden im Einsatz.
Ausserhalb der markierten Piste
Kurz nach 10.30 Uhr ging bei der Notruf- und Einsatzleitzentrale die Meldung über einen Lawinenniedergang am Flumserberg ein. Die Lawine hatte sich im Gebiet Prodkamm gelöst – abseits der offiziellen Skipiste. Ob sich Personen im Lawinenkegel befanden, war zu Beginn unklar.
Suchaktion mit Helis und Hunden
In der Folge wurde eine aufwändige Suchaktion ausgelöst. Im Einsatz standen die Alpine Rettung Ostschweiz mit rund 20 Einsatzkräften, darunter drei Lawinenhundeführer, mehrere Helikopter der Rega, der AP3 sowie private Helikopter. Ebenfalls beteiligt waren der Pistenrettungsdienst Flumserberg, der ausserordentliche Rettungsdienst Flumserberg und die Alpine Einsatzgruppe der Kantonspolizei St. Gallen.
Nach rund drei Stunden intensiver Suche wurde der Einsatz abgebrochen. Es bestehen derzeit keine Hinweise darauf, dass Personen von der Lawine erfasst oder verschüttet wurden.
Polizei mahnt zu Vorsicht
Die Kantonspolizei St. Gallen appelliert an Variantenfahrerinnen und -fahrer, sich bei der Auslösung von Lawinen umgehend über eine Notrufnummer zu melden. So könnten zeit- und kostenintensive Suchaktionen zu Lasten der Allgemeinheit verhindert werden.
Zudem ruft die Polizei dazu auf, aktuelle Lawinenwarnungen konsequent zu beachten und bei erhöhter Gefahr auf Variantenfahrten in steilen oder exponierten Hängen zu verzichten.