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01.01.2026

Grippewelle erfasst das Linthgebiet

In der Schweiz breitet sich die Grippe ungewöhnlich früh und stark aus  - auch im Linthgebiet.
In der Schweiz breitet sich die Grippe ungewöhnlich früh und stark aus - auch im Linthgebiet. Bild: zVg
Die Grippewelle hat die Ostschweiz in diesem Winter früh und mit voller Wucht erreicht. Auch im Linthgebiet werden derzeit vielen Menschen wegen einer Influenza-Erkrankung behandelt.

Schweizweit wurden in der vergangenen Woche 2900 laborbestätigte Grippefälle registriert – rund 50 Prozent mehr als zur gleichen Zeit im Vorjahr. Besonders stark betroffen sind mehrere Kantone der Ostschweiz. Die hohe Zahl an Erkrankten macht sich auch in den regionalen Spitälern bemerkbar.

Über 100 Spitalpatienten

Im Kanton Zürich beispielsweise liegen über die Festtage mehr als hundert Menschen mit einer Grippe im Spital. Auch in angrenzenden Ostschweizer Kantonen wird von steigenden Hospitalisationen berichtet.

Spitäler unter Druck

Die Spitäler in der Region verzeichnen deutlich mehr Grippepatientinnen und -patienten als noch vor einem Jahr. Verantwortlich dafür ist vor allem der frühe Beginn der Grippewelle, die rund drei Wochen früher eingesetzt hat als üblich. Ob die Krankheitsverläufe schwerer sind als in anderen Wintern, lässt sich derzeit noch nicht abschliessend beurteilen. Einzelne schwere Fälle wurden jedoch bereits registriert.
 
Trotz der höheren Fallzahlen sind die Spitäler im Linthgebiet weiterhin aufnahmefähig. Die Situation werde laufend beobachtet und beurteilt, heisst es aus dem Gesundheitswesen.

Maskenpflicht unterschiedlich

Während einzelne Spitäler – etwa in Basel – aufgrund der epidemiologischen Lage eine generelle Maskenpflicht eingeführt haben, verzichten die meisten Spitäler in der Ostschweiz bislang auf eine solche Massnahme. Schutzkonzepte und Hygieneregeln werden jedoch je nach Haus laufend angepasst.

Grippeimpfung empfohlen

Fachpersonen raten insbesondere Menschen aus Risikogruppen – darunter ältere Personen, Schwangere und Menschen mit chronischen Erkrankungen – weiterhin zur Grippeimpfung. Eine Impfung sei auch jetzt noch sinnvoll und könne schwere Krankheitsverläufe verhindern.
 
Bei Symptomen wie Atemnot, sehr hohem Fieber, Brustschmerzen oder Kreislaufproblemen sollte umgehend medizinische Hilfe in Anspruch genommen werden.

Auch RSV breitet sich aus

Neben der Grippe nimmt in der Ostschweiz auch die Zahl der RSV-Infektionen zu. Das Virus kann vor allem für Säuglinge, Kleinkinder und Menschen mit Vorerkrankungen gefährlich sein. Die Covid-19-Welle hingegen hat ihren Höhepunkt bereits überschritten, die Fallzahlen bleiben unter jenen der Influenza.

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