Vorneweg: Stimmen für Martin Jud: 544, für Bruno D’Amaro: 359. Leere Stimmen: 55. Vereinzelte: 90. Absolutes Mehr: 497. Fazit: Jud ist im 1. Wahlgang gewählt.
Die Partei «Die Mitte» wählte Bruno D’Amaro einstimmig zum potenziellen Nachfolger des zurücktretenden Werner Becker. Alle anderen Parteien verzichteten auf eine Kandidatur; nur die SVP liebäugelte zuerst noch, winkte dann aber ab. Grund: In Schmerikon lägen mit den Finanzsorgen, dem Dorfplatz und dem Hallenbad zu viele Probleme auf dem Tisch, so ein SVP-Vertreter gegenüber Linth24.
Das aber schreckte Martin Jud nicht zurück, kurz vor Anmeldeschluss doch noch ins Rennen zu steigen. Das war insofern speziell, als Jud – wie D’Amaro – Mitglied der Partei «Die Mitte» ist.
Jud freut sich riesig
Martin Jud, Mitglied der JMS-Familie Jud und von Beruf Bauingenieur, sagt gegenüber Linth24 gleich nach Bekanntgabe seines Sieges, er freue sich «riesig». Erwartet habe er das in dieser Klarheit nicht. Er wolle nun allen, die ihn gewählt hätten, Danke sagen. «Ich werde im Gemeinderat von Schmerikon mein Bestes geben», sagt er, und dafür schauen, dass es mit der Gemeinde gut weitergehe.
D’Amaro: Das ist Demokratie
Bruno D’Amaro hat gewusst, dass mit Martin Jud ein gewichtiger, ortsbekannter Kandidat gegen ihn antritt. Jud sei im Seedorf natürlich bestens vernetzt und habe damit auf seine Bekanntheit zählen können. Das sei Demokratie. Und, es würden natürlich «mehr JMS-Lastwagen durchs Dorf fahren als D’Amaro-Lastwagen», ergänzte D’Amaro sportlich. Natürlich bleibe er wachsames Mitglied der Schmerkner GPK und wolle sich in dieser Kommission weiter für das Dorf einbringen.