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Eishockey
29.10.2020
29.10.2020 18:02 Uhr

Hockey-Saison soll bis 1. Dezember weitergeführt werden

«Training und Wettkampf im professionellen Sport bleiben erlaubt» hat der Bundesrat entschieden. Somit kann auch der SCRJ die laufende Saison noch weiterführen, jedoch mit Geisterspielen. Bild: Linth24
Die National-League-Klubs haben entschieden, die laufende Saison wird bis mindestens am 1. Dezember weitergespielt. Die SCRJ Lakers sind allerdings noch bis 4. November in Quarantäne.

Nach dem Bundesratsentscheid vom Mittwoch, nach dem für die Schweizer Profiklubs nur noch Spiele ohne Zuschauer möglich sind, haben die Verantwortlichen der Eishockey-Liga eine Telefonkonferenz abgehalten. An dieser wurde entschieden, dass die laufende Saison vorerst noch nicht unterbrochen wird und bis am 1. Dezember fortgeführt wird. Am 2. Dezember werden die Ligaführung und die NL-Clubs eine neue Lagebeurteilung vornehmen. 

Geisterspiele auf die Länge nicht finanzierbar

Diese Lagebeurteilung umfasst die epidemiologische Situation in der Schweiz. Ebenfalls wird über die zugesagten Finanzhilfen seitens des Bundes diskutiert. Geisterspiele sind für die Klubs eigentlich nicht finanzierbar, weshalb die Vereine dringend auf Soforthilfen, die nicht zurückerstattet werden müssen, angewiesen sind. «Ohne finanzielle Unterstützung des Bund werden Geisterspiele über einen längeren Zeitraum unweigerlich zur Zahlungsunfähigkeit der Clubs führen werden», schreibt die National League auf ihrer Webseite.

Die SCRJ Lakers sind allerdings noch in Quarantäne bis 4. November (Linth24 berichtete).

Linth24