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Sport
25.10.2020
25.10.2020 17:16 Uhr

Simon Ammann tritt nicht zum zweiten Wahlgang an

Simon Ammann tritt nicht zum zweiten Wahlgang in Wildhaus-Alt St. Johann an.
Der Skispringer tritt nach dem schlechten Resultat im ersten Wahlgang nicht mehr zum zweiten Wahlgang für den Gemeinderat von Wildhaus-Alt. St. Johann an. Doch das ist für ihn nicht endgültig.

Sein Kerngeschäft ist das Skispringen. Für die Gemeinderatswahlen in Wildhaus-Alt St. Johann vom 27. September wollte der in Schindellegi wohnhafte Simon Ammann auch in der Politik landen. Nach nur 209 Stimmen und Platz sieben von neun Kandidaten im ersten Wahlgang tritt der Doppel-Doppel-Olympiasieger nicht mehr zum zweiten Wahlgang an, wie «Blick» berichtet.

Ammann ist nicht allzu enttäuscht. «Ich bin überhaupt nicht enttäuscht. Politik hat nun mal seine eigenen Regeln und für mich war es auch spannend zu sehen, wie die Leute reagieren, wenn man gewisse Sachen eben gerade nicht macht. Ich hatte ja wirklich gar keinen Wahlkampf betrieben», so Ammann zu «Blick».

In absehbarer Zeit will der Höfner mit seiner Familie zurück ins Toggenburg ziehen. Sobald er wieder stärker dort verankert sei, starte er vielleicht einen zweiten Anlauf auf einen Sitz im Gemeinderat. «Ich stehe der Sache nach wie vor positiv gegenüber», so der 39-Jährige.

Lars Morger, Linth24/March24