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Uznach
08.10.2020
09.10.2020 09:42 Uhr

Der Ochsen in Uznach wird wieder belebt

Hier entsteht der Neubau Ochsen II, in welchen die Stiftung förderraum einziehen wird. Bild: Linth24
Im geplanten Neubau Ochsen II zieht die Stiftung förderraum ein. Diese bietet Arbeitsplätze, Ausbildungsplätze und eine Tagesstätte für Menschen mit Beeinträchtigung.

Bisher kannte man die Stiftung förderraum vor allem im Norden des Kantons St. Gallen und im Rheintal. Die Stiftung bietet Wohnmöglichkeiten und Tagesstrukturen, Arbeits- und Ausbildungsplätze für rund 350 «Menschen mit einem erhöhten Unterstützungsbedarf». Berühmtestes Beispiel ist das Hotel Dom in der St. Galler Innenstadt, wo seit mehr als 20 Jahren Menschen mit geistiger oder psychischer Beeinträchtigung arbeiten – damals ein Pionierprojekt und bis heute ein Erfolgsmodell.

Ab Ende 2021 wird die Stiftung förderraum in der Überbauung Ochsen II verschiedene Dienste anbieten. Bild: Linth24

Stiftung kommt ins Linthgebiet

Nun kommt die Stiftung ins Linthgebiet. In Zusammenarbeit mit der Psychiatrie-Süd, die bereits mit dem Psychiatriezentrum im Neubau Ochsen in Uznach einquartiert ist, wird die Stiftung förderraum ab Ende 2021 verschiedene Dienste anbieten, und zwar in der Überbauung Ochsen II, die bis dann entsteht. Neu wird es in Uznach ein Bistro geben, das sowohl dem Psychiatriezentrum wie auch der Bevölkerung zur Verfügung steht. «Haus und Garten» heisst ein weiteres Angebot, das es bereits in St.Gallen und Heerbrugg gibt. Dieses wird in Uznach die Hauswartung für die beiden Ochsen-Liegenschaften übernehmen. Daneben wird es auch Hauswartdienste, Unterhaltsarbeiten oder Hausräumungen für externe Kunden anbieten. Schliesslich kommt in die Überbauung eine Tagesstätte, die den Klienten – häufig Menschen mit psychischen Problemen – eine Tagesstruktur bietet.

Gute Zusammenarbeit mit Psychiatrie Süd

«Es gibt im Linthgebiet klar ausgewiesen einen Bedarf an marktorientierten Arbeitsplätzen für Menschen mit Unterstützungsbedarf», sagt Alma Mähr, Geschäftsführerin der Stiftung förderraum. Das habe das kantonale Amt für Soziales festgestellt, begründet sie unter anderem die «Expansion» ihrer Stiftung über den Ricken. Ein weiterer Grund ist die bereits bestehende und gute Zusammenarbeit mit der Psychiatrie Süd. Im Rheintal betreibt der förderraum seit Jahren das Schloss-Café, das im Psychiatrie-Zentrum in Heerbrugg untergebracht ist; und auch im Rheintal gibt es das Angebot «Haus und Garten» sowie eine Tagesstätte.

Stiftung förderraum