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Eishockey
03.10.2020
03.10.2020 11:31 Uhr

Eingangskontrolle und Catering noch chaotisch

Keine Stehplätze, Maskenpflicht, Contract Tracing - daran müssen sich die Matchbesucher gewöhnen (Bild: Sonja Hitz). Bild: Sonja Hitz
Wie gehen die Eishockeyfans mit dem Corona-Schutzkonzept um? Linth24 hat sich beim ersten Heimspiel der Rapperswil-Jona Lakers im Stadion umgehört.

Spontan mit Freunden oder Familie an ein Eishockeyspiel gehen? Was letzte Saison noch normal war, kann heute schon eine Herausforderung sein. Beschränkte Zuschauerzahlen, Contact Tracing, Maskenpflicht, Sitzplatzpflicht sind nur einige Punkte, welche in den aktuellen Schutzkonzepten massgebend sind. Kann man aber ein Eishockeyspiel geniessen, trotz diesen Einschränkungen? "Ja, und zwar ohne Probleme", sind sich die Matchbesucher einig. 

An die Gesichtsmaske gewöhnt

Ohne Maske darf niemand rein ins Stadion. Da im Alltag die Gesichtsmaske aber schon ein treuer Begleiter ist, haben sich die meisten Fans schon daran gewöhnt. "Ich muss auch bei der Arbeit eine Maske tragen", erzählt Eugen. Eine weitere Matchbesucherin meint sogar: "Ich finde es komisch, wenn ich keine Maske tragen muss - ich trage im Alltag mehrheitlich eine Gesichtsmaske."

  • Noel (11) und sein Vater Roman: «Eishockey schauen mit Maske ist überhaupt kein Problem. Die Abläufe, vor allem beim Stadioneintritt, sowie die Kommunikation könnte noch etwas verbessert werden» Bild: Sonja Hitz
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  • Eugen: «An die Gesichtsmaske habe ich mich schon lange gewöhnt. Ich freue mich einfach, dass die Saison endlich läuft und ich live im Stadion dabei sein kann!» Bild: Sonja Hitz
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  • «Die Stimmung im Stadion ist schon ungewohnt, etwas bescheiden. Eishockey schauen mit Maske ist aber völlig ok.» Bild: Sonja Hitz
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  • «Die Maskenpflicht soll kein Grund sein, nicht ins Stadion zu gehen! Das Eishockey-Erlebnis ist auch mit den Schutzmassnahmen vorhanden», findet Sonja Hitz (SCRJ-Korrespondentin Linth24). Bild: Sonja Hitz
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Stimmung im Stadion noch etwas verhalten

Die fehlenden Stehplätze machen sich leider bemerkbar. Die Stimmungsmacher aus der Lido-Kurve sind etwas zurückhaltender. Dafür bietet dies Gelegenheit, auch aus anderen Sektoren für Stimmung zu sorgen. Das wurde beim Spiel gegen den EV Zug erfolgreich bewiesen - und schlussendlich ziehen ja jeweils auch die Zuschauer in den anderen Sektoren mit.

Wenn nun in Zukunft noch mehr Zuschauer im Stadion anwesend sind, kann die SGKB Arena auch während COVID-19-Zeiten in einen Hexenkessel verwandelt werden. 

Bessere Informationen gewünscht

Ein Spiel durchführen mit den nötigen Schutzmassnahmen ist für alle Beteiligten neu. Trotzdem wünschen sich die Matchbesucher mehr bzw. bessere Informationen vor Ort. "Im Vorfeld wurde zwar auf verschiedenen Kanälen auf die Änderungen aufmerksam gemacht, aber im Stadion könnte die Information besser sein", finden Roman und sein Sohn Noël.

Im Allgemeinen wurde vor allem die Eingangskontrolle oder auch das Catering als eher chaotisch bewertet. Mit jedem weiteren Heimspiel erhalten sowohl die Mitarbeiter als auch die Matchbesucher mehr Routine, so dass ein Matchbesuch der Rapperswil-Jona Lakers zu einem tollen Erlebnis werden kann. 

Sonja Hitz, SCRJ-Korrespondentin Linth24