Vor 5700 Zuschauern starten die Lakers mit Schwung und Esprit – und haben zunächst die grösseren Spielanteile und schon nach wenigen Sekunden eine Topchance. Doch Moy scheitert am EVZ-Goalie Genoni.
Herzog mit der Zuger Führung
Ein Powerplay bringt die Gäste besser ins Spiel – und auf das Scoreboard: Nach nur elf Sekunden trifft Fabrice Herzog zum 1:0. Das Tor sollte eine vorläufige Zäsur im Spiel darstellen. Nun ist es der EVZ, der die Pace diktiert. Doch weitere Treffer fallen vorderhand nicht.
Ausgleich….
Im Mitteldrittel finden die Lakers wieder Boden unter den Füssen und arbeiten sich Schritt für Schritt vorwärts. Immer wieder ist es das Duo Moy/Fritz, das die Zuger in Bedrängnis bringt. In der 37. Minute fällt der verdiente Ausgleich. Nicklas Jensen bezwingt Genoni mit einem Flachschuss.
… und neuerliche Zuger Führung
Doch das Lakers-Glück ist zunächst von kurzer Dauer. Ausgerechnet in der besten Phase des Heimteams schlagen die Zuger (nur 43 Sekunden nach dem 1:1) wieder zu: Lino Martschini wuchtet den Puck nach schöner Vorarbeit von Vozenilek zum 2:1 ins Lakers-Tor.
Furioses Lakers-Schlussdrittel
Der neuerliche Rückstand ist allerdings nur eine Momentaufnahme. Im Schlussdrittel machen die Lakers ungeahnte Kräfte frei. In der 42. Minute profitiert Rask von einem Abpraller vor Genoni, zwei Minuten später bringt Jensen das Heimteam erstmals in Führung: 3:2.
Es sollte noch besser kommen. Zwar verweigern die Schiedsrichter zunächst den vierten Lakers-Treffer wegen einer Kick-Bewegung von Lammer. Doch in der 51. Minute steht es dennoch 4:2 – durch Igor Jelovac. Das Tor ist hochverdient. Die Schussstatistik im dritten Abschnitt (7:1) spricht deutlich für die Lakers.
Der EVZ 216 Sekunden vor Schluss ohne Goalie
In der Schlussphase spielt der Zuger Coach Dan Tangnes «alles oder nichts» und ersetzt Genoni bereits 3:36 vor Ende durch einen sechsten Feldspieler. Und prompt fällt durch Herzog der Anschlusstreffer.
Dünner mit der Entscheidung
Die Lakers zittern, aber sie fallen nicht. Dünner setzt den Schlusspunkt ins leere Tor: 5:3. Damit verbessern sich die Rapperswiler in der Tabelle auf Platz 8 – und haben selbst den EV Zug wieder in Griffnähe.