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Leserbrief
Kanton
02.09.2020

Corona und Medien: Ein publizistischer Lichtblick

Für Isabella Fischer (l.) ist Daniel Altorfers aktueller Beitrag zu Corona im Kanton St.Gallen ein «publizistischer Lichtblick».
«Wie war das doch gleich mit ‘Medien als Vierte Gewalt’? Wo bleibt These/Antithese-Synthese?», fragt sich Linth24-Leserin Isabella Fischer zu den «seit Monaten gleichgeschalteten Massenmedien».

Kürzlich veröffentlichte Linth24 den Artikel «Rebellischer Kanton St.Gallen», bei welchem Daniel Altorfer die Regierung des Kantons St.Gallen lobte, dass sie ihr «Vorgehen trotz den panikverseuchten Medien und der allgemeinen Massenhysterie ruhig und bedacht abstimmt».

In ihrem Leserbrief schreibt die Zürcherin Isabella Fischer, dass sie höchst beunruhigt sei, wie leichtfertig viele Medien die  Agenturmeldungen oder Infobulletins seitens Regierung und Gesundheitsbehörden ohne jegliches kritisches Augenmass übernehmen würden.

Verstösse gegen Pressekodex

«Der aktuelle Beitrag von Daniel Altorfer zu Corona & St.Gallen ist ein publizistischer Lichtblick in der 'Berichterstattung der seit Monaten gleichgeschalteten Massenmedien.

Ich habe Publizistik an der Uni Zürich studiert und im Auftrag des Schweizerischen Nationalfonds an zwei Forschungsprojekten u.a. zur Qualität der CH-Medien mitgearbeitet. Ich bin entsetzt über die schweren Verstösse gegen Pressekodex und das Fehlen jeglicher kritischen Auseinandersetzung mit Kritik von Fachexperten und bundesrätlichen Massnahmen.

Ich bin auch höchst beunruhigt, wie leichtfertig nahezu von allen Medien (mit Ausnahme der Freien Presse) Agenturmeldungen oder Infobulletins seitens Regierung und Gesundheitsbehörden ohne jegliches kritisches Augenmass übernommen wurden. Wie war das doch gleich mit ‘Medien als Vierte Gewalt’? Wo bleibt These/Antithese-Synthese?

Kritisches Auge auf die Krise werfen

Ich hoffe und ermutige Sie, weiterhin ein sehr kritisches Auge auf diese beispiellose Krise zu werfen. Denn die Fakten sind eindeutig, man braucht sie nur miteinander in Bezug zu setzen. Sie belegen den Missbrauch von angeblichen steigenden 'Pandemie-Zahlen' aufgrund eines völlig ungeeigneten, da nicht validierten PCR-Testings (siehe u.a. Merkblatt Swissmedic zu Covid-19-Testung) und seit April stetig steigende Testzahlen ‘zugunsten’ von rigorosen Disziplinierungsmassnahmen (z.B. Quarantäne), die nicht nur das tägliche Leben der Bürger erheblich beeinträchtigen, sondern auch der Wirtschaft massiven Schaden zufügt.

Weiterhin Angst geschürt

Weltweit werden die Testraten seit Monaten kontinuierlich hochgefahren, gleichzeitig sinkt seit Monaten die Sterblichkeit (weltweite Untersterblichkeit in den meisten Ländern). Man braucht nicht studiert zu haben, um diesen ‘Trick’ zu durchschauen.

Gleichzeitig pflegen alle Massenmedien weiterhin das Narrativ des todbringenden Virus, indem sie konsequent die positiv Getesteten (was nicht gleichbedeutend mit krank ist, der Test zeigt auch Nukleinsäuren von anderen Coronaviren an) als 'Infizierte' benennen und damit suggerieren, dass alle 'Infizierten' ja Symptome haben und somit krank sind. Und so wird weiterhin die Angst in der Bevölkerung geschürt.»

Isabella Fischer, Ganzheitliche Ernährungsexpertin, Zürich