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Gesundheit
22.03.2022
22.03.2022 10:37 Uhr

Corona-Taskforce löst sich Ende März auf

Tanja Stadler, die seit August 2021 das Gremium präsidiert, rät der Schweizer Bevölkerung, wachsam zu bleiben. (Archivbild)
Tanja Stadler, die seit August 2021 das Gremium präsidiert, rät der Schweizer Bevölkerung, wachsam zu bleiben. (Archivbild) Bild: KEYSTONE/PETER KLAUNZER
Die Corona-Taskforce des Bundes löst sich Ende März auf. Die Taskforce-Chefin Tanja Stadler richtet einen Appell an die Öffentlichkeit, die Auffrischungsimpfungen im kommenden Herbst gut zu planen.

Die Taskforce sehe in den Corona-Daten, dass sich seit den jüngsten Öffnungsschritten vermehrt wieder ältere Menschen mit dem Virus ansteckten, sagte Stadler in einem Interview mit den Tamedia-Zeitungen. Doch die Spitaleintritte seien konstant geblieben. Die Immunität gegen schwere Verläufe scheine in dieser Gruppe also nicht markant abgenommen zu haben. «Aber wir müssen sehr wachsam bleiben. Wenn sich das ändert, ist es im Interesse aller, dass diese Personen rasch eine Auffrischungsimpfung bekommen», sagte Stadler.

Frühzeitige Planung ist zentral

Zentral werde sein, diese zweite Booster-Impfung frühzeitig und gut zu planen. Im Sommer müsse man wissen, wem man die Impfung anbieten wolle, damit die Impfkampagne entsprechend ausgerollt werden könne. Diese Personen sollten im September geimpft werden können, damit die Schweiz bereit sei, wenn es im Herbst wieder losgehe. Sie sei sehr dafür, die Impfung allen, die das wollten, zugänglich zu machen, also auch jüngeren Personen. Die Situation sei vergleichbar mit der Grippe-Impfung. Im übrigen habe die jüngste Entwicklung des Coronavirus gezeigt, wie gut die Impfung wirke. Nur dank ihr sei das Schweizer Gesundheitssystem nicht überlastet worden.

Permanenter Austausch zwischen Wirtschaft und Politik

Um künftig nicht wieder bei Null anfangen zu müssen, sollte ein permanenter Austausch zwischen Wissenschaft und Politik institutionalisiert werden. Auf die Frage, was nach der Pandemie bleibe, nannte Stadler die Maske. Künftig dürfte sie im Winter viel öfter zu sehen sein – als freiwilliges Mittel, um sich zu schützen.

sda/ Linth24