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Sport
14.01.2022

TSV: Start ins neue Jahr geglückt

Endlich kann der TSV Jona wieder jubeln
Endlich kann der TSV Jona wieder jubeln Bild: TSV Jona Stefan Licka
Mit einem spielfreudigen Auftritt startet der TSV Jona in das neue Jahr und gewinnt gegen Volley Luzern klar mit 3:0.

Endlich konnten die Joner nach einem Volleyballspiel wieder Jubel. Der letzte Angriffsball des Spiels von Jonas Diagonalangreifer Mihai Voleanschii landete zwar im Aus, hatte aber unterwegs die Luzerner Blockhände berührt: Das bedeutet Punkt, Satz und Sieg für die zuletzt in zehn Spielen sieglosen Joner.
Dalibor Polak, der Trainer des TSV Jona, hatte seine Spieler gut auf die Luzerner vorbereitet. So wurde die bekannte Annahmeschwäche der Luzerner Aussenspieler vom ersten Ballwechsel an ausgenutzt. Hinzu kam, dass Block und Verteidigung der Joner den besten Punktesammler Luzerns, der Lette Edwards Buivids, gut im Griff hatten.

Zu Beginn des ersten Satztes blieb der Spielstand zunächst ausgeglichen, bis sich bei Satzmitte Jona mit Linus Birchler am Service mit 13:11 absetzten konnte. Dieser Vorsprung wurde bis zum Ende des Durchgangs noch weiter ausgebaut. Ausschlaggebend war, dass Jona in dieser Phase deutlich mehr Blockpunkte erzielte als der Gegner aus der Innerschweiz. Das Endergebnis des Satzes war mit 25:20 schon ziemlich deutlich.

Noch deutlicher gewannen die Joner dann den zweiten Satz. Gleich mit 25:11 wurden die Luzerner besiegt, die in dieser Phase zu keiner Gegenwehr im Stande waren. Mit Serviceserien von Mihai Voleanschii und Luca Beeler, sowie abermals einer guten Leistung am Block behielt Jona zu jeder Zeit die Überhand.

Der dritte Satz brachte dann das knappste Resultat des Abends. Luzern versuchte nun ebenfalls mit dem Service mehr Druck zu generieren und brachte so das Annahmekollektiv der Joner in Wanken. Die Folge war zunächst eine 9:12-Führung der Luzerner, die dann auch beim Stand von 18:20 noch in Führung lagen. Polak wechselte dann seinen Service-Joker Curdin Finschi ein, der mit seinen taktischen Services den Satzverlauf auf den Kopf stellte. Bis zum Stand von 24:20 Servierte Finschi durch und verschaffte so seinen Teamkollegen vier Matchbälle. Der TSV Jona benötigte alle vier Bälle um im letzten Versuch über Voleanschii per Block-Out zu punkten.

Nach Abpfiff war der Jubel riesig in der Grünfeldhalle. Die Erleichterung war bei Spieler und Trainer spürbar. „Ich habe gar nicht mehr mitgezählt wie viele Spiele wir bereits verloren haben“ so ein zufriedener Dalibor Polak nach dem Spiel. „Aber wir wussten: Jede Serie muss einmal zu Ende gehen“.

TSV Jona Volleyball - Concordia Volley Luzern 3:0 (25:20, 25:11, 25:23)
Grünfeld – 120 Zuschauer. - SR: Sikanjic/Fonio.
Spieldauer: 63 Minuten.
Jona: Blaser (Libero); Habr, Menner, Beeler, S. Maag, Birchler, Voleanschii;
Finschi, Barbosa, Conconi, Margot, Caviezel, Bolli.
Luzern: Gautschi (Libero); Harksen, Köpfli, Broch, Porkka, Mejia, Buivids;
Wigger, Schmid, Moser, Osoko.
Bemerkungen: Jona ohne J. Maag (rekonvaleszent)

TSV Jona Moritz Bolli