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Gesundheit
06.01.2022
06.01.2022 16:24 Uhr

Berset sieht noch keine Verschärfungen vor

Bundesrat Alain Berset will vorerst keine schärferen Massnahmen im Kampf gegen die Pandemie ergreifen. (Archivbild)
Bundesrat Alain Berset will vorerst keine schärferen Massnahmen im Kampf gegen die Pandemie ergreifen. (Archivbild) Bild: KEYSTONE/PETER SCHNEIDER
Gesundheitsminister Alain Berset sieht derzeit keine schärferen Massnahmen im Kampf gegen die Pandemie vor. Laut einem Tweet vom Mittwochabend wird der Bundesrat rasch entscheiden, falls schärfere Massnahmen nötig sind.

Berset hatte sich am Mittwoch mit dem Präsidenten der kantonalen Gesundheitsdirektorenkonferenz (GDK), Lukas Engelberger, und weiteren Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren telefonisch über die Corona-Pandemie ausgetauscht.

«Schärfere Massnahmen (u.a. Schliessungen) sind parat. Sollten sie nötig werden, kann der Bundesrat rasch entscheiden», stellte Berset anschliessend in einem Tweet fest. Die Wirtschaft müsse sich aufgrund der auf mehr Ausfälle vorbereiten und alles daransetzen, Ansteckungen zu vermeiden. Berset stellte fest, dass die Situation ist wegen Omikron sehr angespannt sei. Spitäler hätten noch Kapazität, müssten sich aber auf mehr Akutfälle vorbereiten. «Wir verfolgen sehr genau, wie sich Ferienende und Schulbeginn auswirken und wie sich der Druck auf die Spitäler – Hospitalisierungen und IPS-Auslastung – entwickelt», so Berset. Entscheidend sei, wie viele Omikron-Infizierte Intensivpflege benötigten.

Berset rief die Bevölkerung erneut dazu auf, sich Impfen zu lassen. Impfung und Booster böten guten Schutz vor schwerer Krankheit und Hospitalisierung. Ausserdem sei es wichtig, Kontakte zu reduzieren, Maske zu tragen, regelmässig zu lüften und bei Symptomen umgehend zu testen.

Keystone-SDA/ Linth24