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Eishockey
30.12.2021

National League führt Betrieb fort

Der Betrieb im Schweizer Eishockey steht auf wackligen Füssen.
Der Betrieb im Schweizer Eishockey steht auf wackligen Füssen. Bild: KEYSTONE/TI-PRESS/Samuel Golay
Im Schweizer Profi-Eishockey wird der Betrieb in der National League trotz der verschärften Pandemie fortgeführt. Ein Unterbruch wäre weder sportlich noch wirtschaftlich sinnvoll, so die Klubs.

An einer Videokonferenz diskutierten die Klubs der höchsten Schweizer Liga die aktuellen Entwicklungen. Ergebnis: Ein Unterbruch der Meisterschaft steht aufgrund des bereits stark befrachteten Spielplans sowie der Olympia-Pause aktuell nicht zur Diskussion.

Nach Ansicht der Klubs wäre ein Unterbruch weder aus sportlicher noch aus wirtschaftlicher Sicht sinnvoll.

Fünf Teams und drei Schiedsrichter in Isolation

Derzeit befinden sich fünf Mannschaften der National League in Quarantäne: Davos, Zug und Lugano sowie neu auch Lausanne und Ajoie. Hinzu kommt, dass sich drei Schiedsrichter, die ebenfalls positiv getestet wurden, in Isolation befinden.

Die meisten positiv getesteten Spieler, Funktionäre und Schiedsrichter haben nach Angaben der Liga keine oder höchstens milde Symptome. Wegen der Quarantäne- und Return-to-Play-Regelungen mussten bereits mehrere Partien verschoben werden, weitere Verschiebungen sind zu erwarten.

Trotzdem halten Klubs und Ligaführung am Vorhaben fest, den Meisterschaftsbetrieb im Rahmen der geltenden Auflagen fortzuführen. Mögliche Ersatztermine für verschobene Spiele werden aktuell eruiert.

Statt 12+1-Regel gilt neu 15+1

Im Sinn einer Belastungssteuerung der Spieler wird die minimale Grösse eines Teams für das Bestreiten einer Partie per sofort von 12+1 auf 15+1 angehoben.

Da der Spielplan wegen der Olympia-Pause wenig Spielraum zulässt und die Gefahr besteht, nicht alle Spiele nachholen zu können, wird die Tabelle ab sofort und wie letzte Saison nach dem Prinzip des Punktdurchschnitts pro Spiel geführt.

sda / Linth24