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Schänis
12.04.2021

Engagement der SVP Schänis hat wachgerüttelt

Die SchännerInnen folgen der SVP-Empfehlung und lehnen die Erweiterung des Schulhauses Chastli ab. Bild: zVg / Gemeinde Schänis
Die SVP Schänis zeigt sich erfreut und grösstenteils zufrieden über die Resultate der kommunalen Abstimmung vom 11. April 2021. Bei einer Vorlage habe die Partei das Stimmvolk wachgerüttelt.

Unbestritten wurde die Jahresrechnung 2020 genehmigt im Sinne der SVP Schänis.

Achtungserfolg bei Budget und Steuersätzen 2021

Bei Budget und Steuersätze 2021 konnte man doch mit 36% Ablehnung ein Zeichen setzen, welches im Sinne der SVP Schänis ist, und einen Achtungserfolg erzielen.

Die SVP Schänis fordert die Gemeindeführung auf, bedachter und sparsamer umzugehen mit finanziellen Mitteln. Nach wie vor ist man der Meinung, dass CHF 330‘000.- zu viel seien für eine Sanierung der Haustechnik und sanitären Anlagen. Diese seien für den jetzigen Zeitpunkt zweckmässig zu sanieren, bis eine klare Strategie über das weitere Vorgehen in Sachen Gemeindehaus vorhanden sei.

Mit einer Steuerfuss-Senkung wollte die SVP der Bevölkerung etwas in diesen schwierigen Zeiten zurückgeben, für den Standort Schänis die Attraktivität steigern und gleichzeitig die finanziellen Mittel der Gemeinde etwas spärlicher machen.

Ja zum Erhalt des Schulhauses und Kindergartens Rufi

Erfreut über den Ausgang der Abstimmung in Bezug auf den Ausbau Schulhaus Chastli. Die SVP wertet dieses deutliche Resultat nicht gegen den Ausbau des Schulhaus Chastli, sondern für das Bestehenbleiben des Schulhauses und Kindergartens Rufi.

Die Behörden müssen jetzt alles daransetzen, um den notwendigen Schulraum für die Zukunft sicherzustellen auch ohne kostspielige Schul-Provisorien. Dass der Erhalt des Schulhauses Rufi für die Zukunft nicht günstig ist, dessen ist sich die SVP bewusst, aber man fordert über die gesamte Gemeinde-Ebene in erster Linie zweckmässigen, zeitgerechten Schulraum und keine Luxuslösungen.

SVP fordert vom Gemeinderat mehr Austausch

Für die Zukunft fordert die SVP Schänis von der Gemeindeführung einen Miteinbezug der Bevölkerung und eine proaktive Kommunikation und Abholung der Meinung aller Bürger. Insbesondere sollen diese Meinungen dann auch angehört und akzeptiert werden.

Das Resultat zur Ablehnung des Ausbau Schulhaus Chastli kam zustande durch ein wohlverstanden relativ zeitknappes Wachrütteln der SVP, weil viele Informationen auch knapp kamen. Dies wäre zu verhindern gewesen durch frühzeitige aktive Kommunikation.

Die SVP Ortspartei fordert die Gemeindeführung in erster Linie auf, sich stark zu machen für die Einführung von Parteiengesprächen für den Austausch zwischen Gemeinde- und Parteienführung. Es bleibt spannend mit kommenden/teils bestehenden Projekten wie Gemeindehaus, Bäche und Schul-/Sportraum-Planung.

SVP Schänis