
Schlicht und einfach „Tiere“ so hiess das Thema des diesjährigen Konzertes der Schülerinnen und Schüler der Musikschule Schänis. Die „Zoobesichtigung“ unter der Leitung von Gabriella Lokhorst und den Musikschullehrerinnen und –lehrer entführte das Publikum in die Savanne und in den Dschungel, in die Vogelwelt und auf den Ponyhof. Häschen hüpften, getragen von Trompeten und Posaunenklängen, durch den Wald und auch Andrew Bonds „Summervogel“ flatterte fröhlich zwischen den bunten Blüten. Ein beschwingter Tag auf der irischen Pferderennbahn wechselte sich ab mit einer Safari der rockigen Art. Zu sehen, wie sich die Kinder mühelos in der tierischen Klangwelt zurechtfanden, machte den Zuhörern sichtlich Spass!
Glühwürmchen schimmre, flimmre…
Bereits vor dem Konzert reihte sich in der Mehrzweckhalle und im Foyer Ton an Ton. Kleine angehende Musiker versuchten sich am noch Unbekannten. Das erste Mal das Gewicht einer Handorgel spüren, dem Klang des Djembes lauschen oder versuchen, der Trompete einen Ton zu entlocken. Überraschende Momente gab es viele und wohl auch manch „Mami, das wett i au chöne spiele!“.
Mit dem „Blues der gelben Hunde“ stiegen schliesslich die Nachwuchsmusiker ins Klangerlebnis mit ein. Blas- und Tastenvirtuosen, Saiten- und Trommelkünstler, rasende Xylophonspieler, Akkordeon- und Schyzerörgelimeister und last but not least die jungen Singstars verzauberten die fleissig fotografierenden und filmenden Fans in den Zuschauerreihen. Einzelne Interpreten hervorzuheben, würde der Sache nicht gerecht werden – denn ausnahmslos alle hatten fleissig geübt und ihre Sache tip-top gemacht! Bemerkenswert war jedoch, dass sich sehr viele Formationen aus verschiedenen Instrumentenfamilien zusammensetzten und dadurch die Melodien noch lebendiger erstrahlten.
Am Ende - sozusagen in der Abendämmerung im „Reich der wilden Tiere“ – setzten sich alle Lehrer mit ihren Instrumenten auf die Bühne, um sich passend zum Wetter mit „Singin’ in the Rain“ unter animalischem Applaus zu verabschieden.
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