Nach einer wunderschönen Woche verbrachte ich noch eine Woche in den Staaten. Genauer gesagt in San Diego. Mehrere Personen beschrieben mir San Diego als «u lässig» und putzig. Naja, putzig stimmt, das Andere kann ich nicht wirklich bestätigen. Ein Wochenende hätte völlig gereicht. Eine Stadttour und den Zoo habe ich besichtigt. Ins «Seaworld» ging ich nicht, da mir das alleine Reisen langsam aber sicher auf den Wecker ging. Der Zoo von San Diego ist riesig. Doch Tiere hat man nicht viel gesehen. Wenn man sich für Pflanzen interessiert, ist er sehenswert. Der Strand war nicht so schön wie in Hawaii und auch die Wassertemperatur war eher antarktisch als kalt.
Gott sei dank kam endlich mein Abreisetag. Völlig nervös stand ich um 4.00 Uhr auf und liess mir ein Taxi kommen. Da ich natürlich Stunden zu früh da war, hiess es wieder einmal, warten vor einem Gate. Die Flugroute war San Diego–Atlanta, umsteigen Atlanta–Zürich. Als ich dann endlich im zweiten Flugzeug sass, verflog dann auch meine Anspannung. Wie üblich gab es was besonders ekelhaftes zu essen und einen Film der nicht mal einen verregneten Sonntagnachmittag wert war. Egal, Augen zu und schlafen.
Endlich um 7 Uhr morgens am Flughafen Zürich angekommen, schnappte ich mir mein Gepäck, welches überraschender Weise auch recht zügig bei der Gepäckausgabe auf dem Band erschienen, und wollte nur noch raus. So früh an einem Sonntag morgen hätte ich eigentlich nicht viele Leute erwartet, auf die jemanden wartet. Doch die Halle war gerappelt voll. Cheerleader da, Plakate dort. Meine Familie war nicht zu finden. Plötzlich sagt einer neben mir: «Schau da, Melanie kommt auch!» Ich schau mir diesen Schnösel an, dachte mir nur, kenn ich nicht, dreh denn Kopf und seh’ eine Reihe Herz-Ballone mit meinem Namen drauf. Endlich nach sechs Monaten meine engsten und liebsten stehen vor mir. Geknuddel, geheul und dann kam der Satz auf den ich über neun Stunden gewartet habe: Gehen wir eine Rauchen!
Nun bin ich seit einer Woche wieder da und hab mich mehr oder weniger wieder an das Leben hier gewöhnt. Was vermisse ich an Amerika? Meine Gastfamilie und dass man so günstig auswärts essen gehen kann. Ansonsten? Nicht viel … Für mich ist es immer noch schöner, hier in der Schweiz zu wohnen, als auf der anderen Seite des grossen Teiches. Würde ich wieder in Amerika englisch lernen? Wenn man kein Cambridge-Diplom machen möchte, ist es okay, ansonsten ist es eher ein Nachteil. Ferien in den USA? Hawaii auf alle Fälle nochmal irgendwann in ferner Zukunft. Zuerst heisst es für mich jetzt Bewerben, bewerben und nochmals bewerben. Und im August fängt dann meine Ausbildung zur Primarlehrerin an. Ich hab vieles vor. Ich hoffe Ihr auch!
Herzlichen Dank allen, die meine Berichte gelesen haben!
Nach langen 5½ Monaten hab ich es hinter mir! Jetzt sind Ferien angesagt. Eine Woche Hawaii und danach eine Woche San Diego. Natürlich hat es nicht nur positive Seiten. Ich musste mich von meiner Gastfamilie verabschieden und...
[mehr]
linth24.ch möchte Ihnen diesen Sommer das Tessin etwas näher bringen. Wir stellen Ihnen spezielle Orte vor, Schmuckstücke vom Schweizer Süden. Den Anfang machen wir mit dem Vier-Sterne-Camping-Platz «Riarena» Cugnasco, 10...
[mehr]
Eigentlich sollte ja das alles geheim bleiben, doch ich mache eine Ausnahme!
[mehr]
Für mich ist es schon fast Halbzeit. Mein erster Cambridgekurs ist vorüber und die Prüfung habe ich auch schon abgelegt. Ob ich bestanden habe, weiss ich noch nicht. Die lassen einen 5 Wochen schmoren. Letztes Wochenende...
[mehr]
Ich bin nun bald zwei Monate hier. Mittlerweile vermisst man kleine, in der Heimat belanglose Dinge, wie zum Beispiel Vita-Merfen, wenn man kleine Wehwehchen hat, wie Blasen an den Füssen. Oder dass der öffentliche Verkehr...
[mehr]